Hannes Swoboda
   
         
213.  01.11.21        << zurück
  Hannes Swoboda  
 
A Palaver spricht mit Hannes Swoboda, der, neben vielen verschiedenen Funktionen in seiner politischen Laufbahn von 1988 bis 1994 Stadtrat in Wien war, zuständig für Stadtentwicklung und Stadtplanung. Dies war in der Geschichte Wiens eine ziemlich bewegte Zeit – nicht nur durch den Fall des Eisernen Vorhangs.

Wir reflektieren über einige Initiativen und Herausforderungen seiner Amtszeit, zu denen unter anderem das Schulbauprogramm 2000 gehört, aber auch die Umgestaltung der Mittelzone des Gürtels aber auch die Umkehr Wiens von einer stagnierenden zu einer wachsenden Stadt und der damit verbundenen Konsequenzen.

Hannes Swoboda hat sich intensiv um die Vermittlung der Planungstätigkeit und den Diskurs über Städtebau und Architektur bemüht und hat in einem ersten Schritt die Wiener Planungswerkstatt ins Leben gerufen und darüber hinaus mit Ursula Pasterk und Rudolf Scholten 1993 das Architekturzentrum Wien gegründet. Als aktueller Vorstand des Trägervereins des Architekturzentrums freut ihn heute, dass die Auseinandersetzung mit Architektur auch in von anderen Institutionen breit getragen wird und hofft, dass es mit all den Vor – und Nachlässen, über die das Azw inzwischen verfügt, in der Zukunft doch ein Architekturmuseum geben wird.

Wir unterhalten uns über die Frage wie Beteiligungsprozesse sinnvoll aufgesetzte werden könnten, ob Investitionskapital eine Gefahr für die Entwicklung der Stadt ist und welche Entwicklung sich Hannes Swoboda für den Westbahnpark vorstellen könnte.

Hannes Swoboda

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