Juri Troy
   
         
191.  03.06.19        << zurück
  Juri Troy  
 
Früher war kam es häufiger vor, dass Architekten als Grundlage ihres beruflichen Werdeganges eine handwerkliche Ausbildung absolvierten. Diesen Weg beschritt auch Juri Troy, der mit jeder weiteren Ausbildungsstufe auch einen geografischen Schritt von Vorarlberg Richtung Osten setzte, um schließlich beim Architekturstudium an der Akademie für bildende Kunst in Wien anzukommen.
Mit einem Wettbewerbserfolg gleich nach dem Diplom gründete er früh sein eigenes Architekturbüro, das feine und klare Positionen mit dem Anspruch einer holistischen Architektur verfolgt. Dies beginnt beim Verständnis der regionalen Zusammenhänge, des Ortes, des Bauplatzes, des Programms und führt über den formalen Umgang mit dem Baukörper, der Lichtführung, dem Einsatz von heimischen nachwachsenden Materialien bis zu durchdachten Details. Seine gebauten Referenzen ziehen weitere Auftraggeber an, die den holistischen Ansatz schätzen.
Wir sprechen über das Bauen in Kulturlandschaften, dem Umgang mit Landschaft und Topographie und reflektieren die Frage, ob sich Architekten aus ökologischen Gründen Einfamilienhäusern widmen sollten. Das Zitat „Zuerst formen wir unsere Gebäude, dann formen sie uns.“ von Winston Churchill steht als Banner auf der Startseite seine Hompage und über Umwege erläutert Juri Troy die Bedeutung des Zitates und wie dieser die Gesellschaft reflektiert.

Einige Jahre hat Juri Troy auch im Vorstand der ÖGFA an der Weiterentwicklung des Verständnisses für Baukultur mitgewirkt.

Juri Troy

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