A Palaver 222 – fieldtrips #7

Von Redakteur am 23. Juli 2022 | Kat: Allgemein

fieldtrips #7 – Diversity in public Space
Dienstag 2022 08 02 – ab 14:00 auf Radio O94
Donnerstag 2022 08 18 – ab 14:00 auf Radio Freirad
_222__ 2022 08 02__fieldtrips #7 (mp3|stream)

Unter der Leitung der Gastprofessorin Nina Schuster und einem hervorragenden Betreuer:innenteams entwickelten Studierende der Raumplanung und der Architektur im Rahmen der Lehrveranstaltung „Field Trips in Public Space“ des future.lab der TU Wien Forschungsfragen zum öffentlichen Raum. In diesem Semester beschäftigten sich die Teilnehmer:innen mit dem Thema „Diversity in Public Space“: wie divers öffentliche Räume sind, wie Diversität geplant, gestärkt, als Ressource aktiviert, als Image verkauft oder eingeschränkt werden soll. Mit Unterstützung der Stadt Wien gingen sie diesen Fragen im Rahmen von Expeditionen auf den Grund. Diese Lehrveranstaltung wird von A Palaver begleitet und von den Forschungsreisen brachten die Gruppen Radiobeiträge mit, die Sie im Rahmen dieser Episode von A Palaver hören werden.

Begeben Sie sich also akustisch auf eine Reise nach Amsterdam, Barcelona, Brüssel, Hamburg, zweimal Kopenhagen und Leipzig mit Beiträgen von Magdalena Rilakovic, Dominik Reisinger, Franziska Hoch, Maximilian Weinstock,Beatriz Serrano Lopez, Michelle Tibad, Lotta Steger, John Marquart, Paula von Krosigk, Mira Jutz , Noa Rinderer, Victoria König, Bianca Ballwein, Helene Baumgärtel, Valentina Witt, Pauline Krizmanich, Mustada Cinar, Fidelia Gartner, Magdalena Augustin und Simon Wesenauer.

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A Palaver 221 – Eilfried Huth

Von Redakteur am 1. Juli 2022 | Kat: apalaver Sendung

Ein Gespräch mit/ ein Porträt von Architekt Eilfried Huth
Dienstag 2022 07 05 – ab 14:00 auf Radio O94
Donnerstag 2022 07 21 – ab 14:00 auf Radio Freirad
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Eine Begegnung mit Architekt Eilfried Huth löst eine inspirative Entdeckungsreise zu einem überaus reichhaltigen, vielschichtigem und vielseitigem Werk aus, zu einem Leben voller spannender Initiativen, Versuche und Haltungen, die viele aktuelle Themen beispielhaft vorweggenommen haben.

Vom anderen Denken, den utopischen Ansätzen, zum sozialredlichen Umweg, der Mitbestimmung und Beteiligung.

Geboren auf Java erlebte Eilfried Huth als Kind eine schwierige Rückkehr nach Österreich, durchlief einen Teil seiner Ausbildung im Bildungssystem des dritten Reiches um in Graz Architektur zu studieren. Der Start ins Berufsleben erfolgt in einem Setting des industriellen Bauens der Wirtschaftswunderjahre in Leoben. Beim Sport lernte er Günther Domenig kennen, mit dem ihn bis 1975 eine Partnerschaft verband. Danach fokussierte er sich ganz intensiv auf Beteiligungsprojekte im Wohnbau, aber auch auf die Vermittlung von Architektur an Schulen. Ab 1985 war er Professor an der Hochschule der Künste in Berlin.
Nahezu sein gesamtes Leben beschäftigt er sich mit Malerei – für ihn die verschlüsselte Ästhetik der Erinnerung.

Diese Sendung entstand mit Unterstützung und Beobachtungen von Julia Gaisbacher, die sich bereits seit langer Zeit speziell mit den Beteiligungsprojekten von Eilfried Huth künstlerisch beschäftigt. Aus dieser Initiative entstand gemeinsam mit Ulrich A. Reiterer der Dokumentarfilm „Mein Traumhaus sind Luftschlösser“, einige Ausstellungsbeiträge und aktuell läuft eine internationale Crowdfundingcampagne für die Publikation des Buches „My Dreamhouse is not a House“

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A Palaver 220 – Az W: Hot Question – Cold Storage

Von Redakteur am 6. Juni 2022 | Kat: apalaver Sendung

Durch die neue Schausammlung des Az W “Hot Question – Cold Storage” mit Monika Platzer und Angelika Fitz
Montag 2022 06 07 – ab 14:00 auf Radio O94,0

_220__ 2022 06 07__Azw: Hot Question – Cold Storage (mp3|stream)

„Hot Question – Cold Storage“ heißt die neue Schausammlung im Architekturzentrum Wien. Sie hören ein Gespräch mit Angelika Fitz, seit 2017 Direktorin des Az W, und Monika Platzer, Leiterin der Sammlung und Kuratorin der aktuellen Schausammlung.

Es mag etwas eigenartig anmuten, mit einem Radioprogramm eine Ausstellung zu besuchen – aber gerade hier zeigt sich das volle Potenzial des Formats: das Gespräch öffnet den Blick für die vielen Zusammenhänge der Ausstellung mit den Tätigkeitsfeldern und Absichten des Wiener Architekturzentrums.
1993 gegründet und erst seit ca. 2000 mit dem gezielten Aufbau einer Architektursammlung beschäftigt, ist das Archiv nur klimatisch kalt. Tatsächlich bietet es aber eine heiße und reichhaltige Quelle für einen facetten-(reichen) Blick auf die Entwicklung der Architektur: aus soziologischer, historischer, technischer, gesellschaftlicher, ökonomischer ökologischer und politischer Sicht.

Leitfaden der Schau sind sieben brennende Fragen der Gesellschaft an die Architektur, thematisiert mittels Materialien aus der Sammlung und begleitenden Medien.
Die Besucher können sich auf verschiedenen Ebenen vertiefen und folgen oft der Einladung zum Diskurs.


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A Palaver 219 – Durch die Terrassenhaussiedlung in Graz mit Eugen Gross

Von Redakteur am 28. April 2022 | Kat: apalaver Sendung

Eine Führung durch die Terrassenhaussiedlung in Graz mit Eugen Gross
Montag 2022 05 02 - 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

_219__ 2022 05 02__Terrassenhaussiedlung (mp3|stream)

Viele utopische Architekturprojekte und Konzepte wurden ab Mitte des vorigen Jahrhunderts entwickelt – die meisten landeten im besten Fall in Archiven und anderen Schubladen. Eine besondere Ausnahme ist die Terrassenhaussiedlung der Werkgruppe Graz in St. Peter, im Osten von Graz. Utopisch war das Projekt von Beginn an, denn es gab keinen Auftraggeber, sondern nur eine idealtypische Fantasie von Gemeinschaft, vereint mit Individualismus und Beteiligung der zukünftigen BewohnerInnen von Anfang an.
Aus einer Utopie wurde eine Realisierung: in vier Wohnblöcken entstanden 522 Wohnungen – mit individuell angepassten Dispositionen.
Die Werkgruppe Graz wurde 1959 von Eugen Gross, Friedrich Groß-Rannsbach, Hermann Pichler, Werner Hollomey gegründet. Mit den assozierten Partner Walter Laggner und Peter Trummer wurde die Terrassenhaussiedlung umgesetzt. 1965 begann das 4er-Team sich mit der Wohnungsfrage im Allgemeinen zu beschäftigen und im Speziellen – ohne Auftrag – ein konkretes Konzept für die ehemaligen Ziegelgründe im Grazer Osten zu entwickeln.

Das Ergebnis, inspiriert vom Strukturalismus und beeinflusst durch japanische Architektur, erweckte das Interesse von Bauträgern und qualifizierte sich gleichzeitig als „Demonstrativbauvorhaben“, eine Förderschiene des Bundes, die qualitative Verbesserungen im Wohnungsneubau „über den Standard hinaus“ ermöglichte.
Das Terrassenhaus ist eines der ersten Partizipationsprojekte in einem ungewöhnlich großen Maßstab, wobei die zukünftigen BewohnerInnen sich bereits in der Planungsphase einbringen konnten. Individualisierung ist für das Projekt ebenso relevant, wie die Gemeinschaft und die dafür geschaffenen Räume. Ein Anteil an dem Erfolg dieses herausfordernden Prozesses ist auch der intensiven Begleitung zu zuschreiben.

Eine ungewöhnliche Besonderheit schließt den Kreis zur Utopie und bringt den Geist der GründerInnen gleichzeitig wieder in Schwung; so wurden freie Räume erhalten über deren Nutzung die zukünftigen BewohnerInnen entscheiden können sollten.Die Anlage wurde in mehreren Bauabschnitten 1978 fertiggestellt.

In dieser Ausgabe von A Palaver führt uns Eugen Gross, einer der beteiligten Architekten der Werkgruppe Graz durch die Anlage. Eugen Gross ist neben seiner sehr erfolgreichen Laufbahn als Architekt auch Autor und ausgezeichneter Theaterdarsteller.
Initiiert von Andrea Jany und Eugen Gross wird die Monographie „Gelebte Utopie“ zu der Siedlung vorbereitet, die als Crowd Funding Vorhaben von der Architekturcommunity kürzlich knapp aber doch finanziert wurde.

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A Palaver 218 – Serious Fun. Architektur & Spiele

Von Redakteur am 3. April 2022 | Kat: apalaver Sendung

Im Gespräch mit Mélanie van der Hoorn zu: Serious Fun. Architektur & Spiele
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Serious Fun. Architektur & Spiele

Das Architekturzentrum Wien widmet sich mit der aktuellen Ausstellung den vielen Facetten des Spielens im Kontext von Architektur und Stadt. Für die Kuratorin der Schau, Mélanie van der Hoorn, ist die Beschäftigung mit diesem Thema eine logische Fortsetzung Ihrer Forschungsarbeiten zu Comics und Architektur und Film und Architektur. Die Projektleitung für Produktion der Schau hat Katharina Ritter vom Az W übernommen.

“Spiele können viel bewirken – Sie bringen Menschen zusammen, lösen Hierarchien auf und sorgen dafür, dass man auch einmal den Standpunkt eines Andersdenkenden einnimmt. Wenn das gelingt, dann haben wir in der Architektur und Stadtplanung schon viel erreicht, oder?” verdichtet Kuratorin Mélanie van der Hoorn Ihre Faszination für das Forschungsfeld in einem Gespräch mit Wojciech Czaja.

Die Ausstellung widmet sich den ganz unterschiedlichen Zugängen der Spielewelt in diesem Kontext, egal ob Brett- oder Computerspiel, egal ob weit verbreitet oder eher selten, egal ob als käufliches Produkt, historisches Beispiel oder als künstlerische Auseinandersetzung. Manche Spiele sind erdacht, um durch spielerische Prozesse Konzepte zu entwickeln, um den tatsächlichen Raum zu verändern und möglichst allen Gruppen eine Stimme zu geben – andere sind entwickelt, um den Stadtraum selbst zum Spielfeld zu machen.

Auch wenn eine Ausstellung als audiovisuelles Erlebnis angelegt ist, gelingt es, mit Mitteln des Radiogesprächs mit der Kuratorin Mélanie van der Hoorn, die spannendsten Prinzipien, Funktionen und Möglichkeiten des Spielens vertieft zu beleuchten – und vielleicht auch Lust auf das Spielen selbst zu machen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 5. September im Azw zu sehen und ein Katalog wird demnächst dazu erscheinen.

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A Palaver 217 – Architekt Hans Puchhammer

Von Redakteur am 6. März 2022 | Kat: apalaver Sendung

Im Gespräch mit Architekt Hans Puchhammer
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Hans Puchhammer verwebt in seinem Schaffen einen profunden kulturellen Hintergrund mit einem großartigen Verständnis für Landschaft, Umgebung und Strukturen, mit seinem souveränen Umgang mit aktueller und traditioneller Bautechnik. Dabei gelang es ihm stets, die Anliegen und Wünsche der Auftraggeber im Blick zu behalten.

Gemeinsam mit Architekt Alexander Kopper durfte A Palaver dem demnächst 91-jährigen Hans Puchhammer einen Besuch in seinem Atelier, einem kleinen Zubau an ein Roland Rainer Haus, einen Besuch abstatten.

Architekt Heinz Plöderl, der Letzte von Hans Puchhammer engagierte Assistent am Institut für Hochbau I an der TU-Wien, ergänzt unser Gespräch um seine Einschätzungen.


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A Palaver 216 – Land der Moderne – Lukas Vejnik

Von Redakteur am 6. Februar 2022 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver im Gespräch mit Lukas Vejnik:
Land der Moderne – Architektur in Kärnten 1945-1979

_216__ 2022 02 07__Lukas Vejnik: Land der Moderne (mp3|stream)

Mein heutiger Gast, Lukas Vejnik, hat an der TU Wien Architektur studiert und ist als Forscher und Journalist tätig. Am Ende seines Studium absolvierte im Team mit Jerome Becker die erste Ausgabe der „Fieldtrips in urban Space“ des futur.labs und 2018 bereiste er mit Carina Sacher Indien um dem Phänomen „Indian Coffee House“ auf den Grund zu gehen. Beides können Sie aus unserem Archiv nachhören.
Aus einem gemeinsamen Lehrforschungsprojekt „Architektur. Kultur. Landschaft.“ mit Simone Egger am Institut für Kulturanalyse der Universität Klagenfurt entstand auch dank eines Jahresstipendiums der Landes Kärnten 2019 die vorliegende Forschungsarbeit, dessen vorläufiger Höhenpunkt das Buch und eine Ausstellung ist.
Das Forschungsvorhaben wurde zu einer Entdeckungsreise zu einem reichhaltigen – vielfach aber auch bedrohtem – hochqualitativen Architekturerbe. Wir unterhalten uns über die Umstände und Zeit in denen solch Bauwerke entstehen konnten, aber auch über die Ausbildung und die Quellen der Inspiration aus denen die Akteure schöpften.
Besonders wichtig ist für das Projekt die fotografische Begleitung durch den Fotografen Gerhard Maurer, der die Bauten sowohl in Ihrem derzeitigen Kontext – als auch mit großem Sinn für Details abbildet.
Die Forschungsarbeit ist nicht nur punktuell ein großes Glück für Kärnten, sondern auch als ein Plattform der Vernetzung vieler Beteiligten und Interessierten, die Ihre Kräfte und Wissen bündeln, um einerseits die Bestandsaufnahme zu komplettieren, aber andererseits über Aufklärung und modellhafte Sanierungskonzepte zur Erhaltung beitragen.
Ein Baustein dieser Art ist auch das gerade entstehende Bauarchiv Kärnten zu sehen, das sich mit der Sammlung und Aufarbeitung von Vor- und Nachlässen von Kärntner ArchitektInnen beschäftigt und diese auch über das Internet der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen möchte.

Land der Moderne
Architektur in Kärnten 1945-1979
Herausgegeben von Lukas, Vejnik
Verlag Ritter
hier eine Leseprobe

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A Palaver 215 – Ben James – mlxar

Von Redakteur am 1. Januar 2022 | Kat: Allgemein, apalaver Sendung

A Palaver 215 Ben James – mlxar – Montag 2022 01 03-13:00-14:00 auf Radio O94,0

A Palaver in conversation with Ben James – mlxar
_215__ 2022 01 03__Ben James – mlxar (mp3|stream)

With the guest of this episode I reflect on the digital toolbox of today’s architects and explore options that might be available in the near future.
Ben James studied architecture at the university of applied arts in Vienna in the class of Gregg Lynn and was disappointed by the softwares available to him and the way architecture is generated digitally. In the framework of the University he explored the boundaries of AI creativity and after his diploma he founded together with Michal Busta the start-up company mlxar. Mlxar stands for machine learning extended architecture and uses artificial intelligence to create in a dialogue with the designer of buildings or entire cities. The first environments they aim at are those that we – or at least our kids – play in virtually. The gaming industry became a gigantic market with the need to design large virtual worlds. The tool Ben James and his teams are developing is capable of this in a very fast manner and will offer even further options to these worlds as the city can evolve during the gaming process or might visually change when you have to repeat a section after respawn.
According to Ben James this approach to design is not limited to the virtual world and suits the design process much better – but listen for yourself.

I wish you a lot of inspiration,
David Pašek.

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A Palaver 214 – Mark Gilbert: trans-city

Von Redakteur am 5. Dezember 2021 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 214 Mark Gilbert – trans-city ZT gmbh – Montag 2021 12 06 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

A Palaver im Gespräch mit Mark Gilbert

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Leidenschaft für Architektur und die Liebe zu handwerklich geprägten Bauweise führt meinen heutigen Gast von der Ostküste der USA nach Europa – und über die Schweiz in den neunziger Jahren in den Osten Österreichs. Nach Mitarbeit in diversen Büros  gründete er in Wien sein eigenes Architekturbüro. Ab 2007 intensivierte sich seine  Zusammenarbeit mit Christian Aulinger, die zur heutigen trans-city ZT gmbh geführt hat. Die qualitätsvolle Transformation von Städten ist dem Büro von den Gründern in die Gene geschrieben und heute ist es insbesondere für gute Wohnbauten bekannt.
„Was mich bei eurer Arbeit fasziniert ist, dass ihr so strukturell und programmatisch denkt, aber keine gebauten Diagramme produziert. Die Projekte behalten eine gewisse Beiläufigkeit. Mir vermittelt das den Eindruck: die Architekten lieben das Leben.“ Angelika Fitz

Parallel zu seiner planenden Tätigkeit beschäftigt sich Mark Gilbert intensiv mit der Architekturtheorie, unter anderem als Assistent  für Theorie und Entwerfen am Institut für Architekturwissenschaft der TU Wien und als Autor zahlreicher Publikationen. Sein Sprachkenntnisse ermöglichten ihm,  zwischen den internationalen Architekturszenen mit hoher Qualität, die unterschiedlichen Positionen zu vermitteln und seine heutige Expertise zum Wiener Wohnbau macht ihn heute zum internationalen Botschafter dieses Modells.

Viel Inspiration wünscht  David Pašek.

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A Palaver 213 – Hannes Swoboda

Von Redakteur am 31. Oktober 2021 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 213 Hannes Swoboda  – Montag 2021 11 01 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0
A Palaver im Gespräch mit Hannes Swoboda
_213__ 2021 11 01__Hannes Swoboda (mp3|stream)

A Palaver spricht mit  Hannes Swoboda, der,  neben vielen verschiedenen Funktionen in seiner politischen Laufbahn  von 1988 bis 1996 Stadtrat in Wien war, zuständig für Stadtentwicklung und Stadtplanung. Dies war in der Geschichte Wiens eine ziemlich bewegte Zeit – nicht nur durch den Fall des Eisernen Vorhangs.
Wir reflektieren über einige Initiativen und Herausforderungen seiner Amtszeit,  zu denen unter anderem das Schulbauprogramm 2000 gehört, aber auch die Umgestaltung der Mittelzone des Gürtels aber auch  die Umkehr Wiens von einer stagnierenden zu einer wachsenden Stadt und der damit verbundenen Konsequenzen.

Hannes Swoboda hat sich intensiv um die Vermittlung der Planungstätigkeit und den Diskurs über Städtebau und Architektur bemüht und hat in einem ersten Schritt die Wiener Planungswerkstatt ins Leben gerufen und darüber hinaus mit Ursula Pasterk und Rudolf Scholten 1993 das Architekturzentrum Wien gegründet. Als aktueller Vorstand des Trägervereins des Architekturzentrums freut ihn heute, dass die Auseinandersetzung mit Architektur auch in von  anderen Institutionen breit getragen wird und hofft, dass es mit all den Vor – und Nachlässen, über die das Azw inzwischen verfügt,  in der Zukunft doch ein Architekturmuseum geben wird.

Wir unterhalten uns über die Frage wie Beteiligungsprozesse sinnvoll aufgesetzte werden könnten, ob Investitionskapital eine Gefahr für die Entwicklung der Stadt ist und welche Entwicklung sich Hannes Swoboda für den Westbahnpark vorstellen könnte.

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