A Palaver 174 arenasbasabepalacios

Von Redakteur am 1. Oktober 2017 | Kat: Allgemein

Ein A Palaver mit Luis Basabe
_174__ 2017 10 02 __ Luis Basabe (mp3|stream)

Der Architekt Luis Basabe Montalvo ist Partner des Büros arenasbasabepalacios mit Sitz in Madrid. Das international ausgerichtete Büro arbeitet und lehrt hauptsächlich in Spanien und Österreich. Schwerpunkte der Arbeit in ihrem Büro bilden Städtebau, Forschung und Lehre, genauso wie die Planung von Wohnbauten und die Adaptierung von Wohnungen. Das starke Engagement dieses Architekturbüros in Österreich liegt an Sprach- und Kulturkenntnis und am Angebot von städtebaulichen Verfahren und Wettbewerben. Einserseits bekommen junge Architekturbüros über die Wettbewerbsplattform Europan die Möglichkeit an städtebaulichen Verfahren teilzunehmen, andererseits finden aufgrund des Wachstums der Ballungsräume städtebauliche Wettbewerbe statt. Für Luis Basabe bedeutet das Arbeiten im städtebaulichen Maßstab die Aushandlung von Baukörpern und Freiräumen und Einbeziehung aller Nutzergruppen in Entwurfsüberlegungen. Ergebnisse sollen möglichst vielschichtig gedacht und umgesetzt sein.

arenasbasabepalacios.com

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A Palaver 112 Walter Angonese (wh)

Von Redakteur am 4. September 2017 | Kat: Allgemein

Ein A Palaver mit Walter Angonese
_112__ 2011 07 04 __ Walter Angonese (mp3|stream)

Walter Angonese ist Architekt in Kaltern in Südtirol. Anlässlich der Ausstellung „Amol eppas ondorsch“, die er gemeinsam mit dem Künstler Manfred Alois Mayr gestaltet hat, findet dieses Palaver statt. Die von Arno Ritter kuratierte Ausstellung war im aut in Innsbruck von 15. April – 18. Juni 2011 zu sehen. Wandern Sie gemeinsam mit Walter Angonese durch die Ausstellung im aut. Walter Angonese spricht einerseits über die Zusammenarbeit mit Manfred Alois Mayr, über seine Referenzen von Donald Judd, Adolf Loos, Hermann Czech, Walter Pichler, Luciano Berio und anderen, deren Werke ihn in Arbeit und Denken prägen. Zentraler Punkt in der Arbeit von Walter Angonese ist das Weiterentwickeln und Weiterdenken von Situationen und daher auch das Weiterbauen von Gebäuden. Weitere Themen des Gesprächs sind der Ort Kaltern in Südtirol als Ort seiner Architekturproduktion und als Ort, in dem mittlerweile Architekturtourismus stattfindet.

www.angonesewalter.it

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A Palaver 75 – Rüdiger Lainer (wh)

Von Redakteur am 5. August 2017 | Kat: Allgemein

Montag 2017 08 03 13:00-14:00 – radio O94

Rüdiger Lainer
_075__ 2008 05 08 __ Rüdiger Lainer (mp3|stream)

„Nicht das schöne Objekt, sondern der Prozess ist im Vordergrund.“

Architektur und Sprache, das Narrative in der Architektur und das Vermitteln von Architektur. Welche Parameter gibt es heute, die zur Entstehung von Architektur beitragen und welche Parameter entwickeln sich im Laufe der Zeit.
Es kommen frühe Projekte zur Sprache: der Umbau eines Biedermeierhauses im 7. Bezirk in Wien als Beispiel mittlerweile eher aus der Mode gekommener partizipativer Architektur. Außerdem die Hauptschule in der Absberggasse im 10. Bezirk in Wien, wo nach fünfzehn Jahren ein als Begrenzung dienender Teich zugeschüttet und durch einen Zaun ersetzt wurde. Und was bedeutet eigentlich vandalensicher? Variable Raumkonzepte beim Kino beim Gasometer und Flexibilisierung im Grundriss bei einem Wohnbau, ebenso wie Teilbarkeit, Öffenbarkeit, Veränderbarkeit sind in der Arbeit von Rüdiger Lainer grundlegende Merkmale. Welche Rolle spielt die Fassade in seiner Architektur. Und im Übrigen besteht immer noch Hoffnung auf die Dynamisierung der Stadtplanung in Wien.

www.lainer.at

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A Palaver 173 – Weatherpark

Von Redakteur am 29. Juni 2017 | Kat: apalaver Sendung

Montag 2017 07 03 13:00-14:00 – radio O94

_173__ 2017 07 03__ Weatherpark (mp3|stream)

Weatherpark – Stadtklimatologie und Windforschung

Die Meteorologen und Techniker Wolfgang Gepp, Matthias Ratheiser und Simon Tschannett liefern als Weatherpark Analysen und Planungsberatungen zur Verbesserung des Benützungskomforts hinsichtlich Wind und Mikroklima im Außenraum.

Bereits in der Konzeptionsphase lassen sich ideale Bedingungen durch Positionierung, Struktur und Ausrichtung von Baukörpern, Arealen und Stadtteilen simulieren. Dazu arbeitet Weatherpark mit Architekten, Stadtplanern, Landschaftsarchitekten und Stadtverwaltungen zusammen.

Nach ihrem Studium gründeten Wolfgang, Matthias und Simon 2005 das Unternehmen Weatherpark. Ein Mitgrund für die Gründung dieses innovativen und interdisziplinären Startups waren die begrenzten beruflichen Perspektiven im universitärem Umfeld allgemein und für Meteorologen speziell, die sich in Österreich neben den universitären Forschungstätigkeiten auf Wettervorhersagen beschränken.

Voraussetzung für die Zusammenarbeit verschiedener Professionen in interdisziplinären Bereichen ist die Entwicklung einer gemeinsamen Sprachlichkeit. Für Laien mag das selbstverständlich klingen, in der beruflichen Praxis bedeutet dies jedoch einen jahrelangen gegenseitigen Lernprozess.

Gebäude entstehen prinzipiell, um Menschen Witterungsschutz zu bieten. In dicht bebauten Gebieten verändern diese gebauten Strukturen selbst das Mikroklima und damit kleinräumlich auch das Wetter.

Weatherpark vollführen für Meteorologen einen Paradigmenwechsel und empfehlen auch bauliche Maßnahmen um Wettererscheinungen in einem vernünftigem Rahmen zu halten – seien es Abwinde von Hochhäusern oder Hitzeinseln in der Stadt. Je früher solche Aspekte bei Planungen einbezogen werden, desto unauffälliger können die Maßnahmen erscheinen. Ideal wäre dafür auch in Wien eine umfassende Stadtklimaanalyse mit einem Katalog an möglichen Maßnahmen.

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A Palaver 172 – Markus Bstieler

Von Redakteur am 4. Juni 2017 | Kat: apalaver Sendung

Montag 2017 06 05 13:00-14:00 – radio O94

Fotograf Markus Bstieler
_172__ 2017 06 05__ Markus Bstieler (mp3|stream)

Markus Bstieler befasst sich mit Architekturfotografie und mit freien Fotoarbeiten. Antrieb für ihn ist seine Lust am Beobachten der menschlichen Zivilsation im öffentlichen Raum und manchmal auch von tierischen Populationen. Das Ergebnis seiner Beobachtungen, als Abbild von Wirklichkeit in grafischer Qualität auf Papier gebracht, sollte idealerweise eine Geschichte erzählen, Fragen beim Betrachter aufwerfen, oder generell etwas auslösen.
Sein Interesse gilt dabei, mittels technischer Fotografie ein Abbild von Zeitgeschichte oder Architektur herzustellen, welches ein detailreiches Wiedererleben ermöglicht. Trotz einer Affinität zu Technik, werden Fotos bei ihm im Nachhinein immer weniger bearbeitet. Er hält Diskussionen über Kameras für überbewertet, jede Kamera sei für gewisse Situationen geeignet. Der Autodidakt Markus Bstieler arbeitet bei manchen Bildern mit dem Moment der Zeitverdichtung, wobei durch Überlagerung bewegter Objekte eine größere Informationsdichte erreicht wird. Weitere Themen im Gespräch sind die Wahrnehmung von Farbe und die Bedeutung von Bildschirmen. Eigentlich ist es klar, aber es muss immer wieder betont werden, dass es einen Unterschied zwischen der Wahrnehmung von Architektur auf der Straße und der Wahrnehmung über Bilder gibt: Letztere spiegelt eine, oft konstruierte, Interpretation mit Wirklichkeitscharakter vor und sich ein Gebäude in der Realität anzusehen, bietet viele Dimensionen und Bezüge mehr.

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A Palaver 171 – einszueins architektur

Von Redakteur am 28. April 2017 | Kat: apalaver Sendung

einszueins architektur
_171__ 2017 05 01__ einszueins architektur (mp3|stream)

Als angehende Architekten waren Katherina Bayer und Markus Zilker Teil des freien Architekturnetzwerkes Eisvogel: Ein Arbeitsraum und ein Feld für Experimente. Für kurze Zeit waren sie damals auch unsere Kollegen als Radiomacher bei Radio Orange. Dieses Netzwerk in ein professionelles Büo zu transformieren erschien aber unrealistisch und in einem überraschenden Kristallisationsprozess entstand das Architekturbüro einszueins.

Nach einem klassischen Start mit kleineren Projekten traf das Duo die bewusste Entscheidung sich gemeinschaftlichen Wohnprojekten zu widmen. Markus Zilker berichtet von dem Moment, als ihm als Student bei der Besichtigung des Wohnprojekts Sargfabrik in Wien bewusst wurde, dass Architektur einen direkten Einfluss auf die Gesellschaft hat.

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A Palaver 170 – Pichler Traupmann

Von Redakteur am 31. März 2017 | Kat: Allgemein

Montag 2017 04 03 13:00-14:00 – radio O94

Pichler Traupmann Architekten
Architektur als Feld aus Dualität und Kontinuität.

_170__ 2017 04 03__ Pichler Traupmann – pxt (mp3|stream)

Das Duo Christoph Pichler und Johann Traupmann führen in Ihrer langen Zusammenarbeit einen architektonischen Dialog in diesem Spannungsfeld. Kontinuität verhandelt bei ihnen zwischen Raum und Hülle. Hülle wird idealerweise zum eigenständigen Objekt und organisiert ihrer inneren Logik folgend Funktion, Raum, aber auch Form. Schon ihr Beitrag zum Wettbewerb für das österreichische Kulturinstitut in New York aus dem Jahr 1992 ist von einem kontinuierlichen Band von zwei verschiedenen Materialien geprägt.

Aus der laborartigen Arbeitsweise des Architekturbüros ergibt sich die Unterschiedlichkeit der Projekte und Bauten, wobei im Wandel die Kontinuität besteht.

Die Zusammenarbeit beim Entwerfen ist durch den respektvollen Einstieg in die Gedankenwelt des jeweils anderen getragen, um den Ansätzen einen zusätzlichen positiven Spin zu versetzen. Ein Prinzip, das Johann Traupmann und Christoph Pichler auf ihr gesamtes Team erfolgreich ausdehnen. Sie sagen selbst, dass sie mit diesem Rezept an den hohen Ansprüchen ihrer Auftraggeber wachsen.

Wie weit das gehen kann, lässt sich am Beispiel der neuen ÖAMTC Zentrale in St. Marx, in unmittelbarer Nähe zur Tangente, ablesen. Das ist ein funktional höchst komplexes Gebäude, dessen Entwurf im Büro grundlegende Änderungen in den Planungsprozessen nach sich gezogen hat: um die Aufgabe in der vorgegebenen Zeit umsetzen zu können, wurde beispielsweise mit den Tragwerksplanern konsequent in einem gemeinsamen 3D Modell gearbeitet.

Die Form des Gebäudes, eine Wegmarke für die Stadt, ergibt sich auch aus der extremen funktionellen Leistungsfähigkeit der fließenden Raumübergänge und bestätigt das Vertrauen von Pichler Traupmann in die Fähigkeit von Architektur Organisationen zu entwickeln.

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A Palaver 169 – Martin Mostböck

Von Redakteur am 5. März 2017 | Kat: apalaver Sendung

Montag 2017 03 06 13:00-14:00 – radio O94

Martin Mostböck
_169__ 2017 03 06__ Martin Mostböck (mp3|stream)

Martin Mostböck ist Architekt und Designer. Sind das unterschiedliche Disziplinen? Aus seiner Sicht nicht – es ist nur die konsequente Fortsetzung der gleichen Aufgabe in kleinerem Maß. Im Idealfall würde er ein Haus für seine Auftraggeber, mit denen er sich gut versteht, bis ins letzte Detail entwerfen – bis zum Besteck. Er plant seine Gebäude und ihr Innenleben als wären sie wie ein Maßanzug. Unweigerlich erörtern wir den Unterschied zwischen Stil und Styling. Auftraggeber, die letzteres suchen, kommen zu Martin Mostböck gar nicht.
Viele seiner Designprojekte beginnt er aus eigener Initiative – so zB. die Lampe Eklipse, die einen high-tech LED Leuchtkörper auf archaische Weise dimmt.
Mit einem Augenzwinkern entworfen sind manche Designobjekte aufgrund ihrer gesellschaftlich politischen Aussage der Kunst zuzuordnen, wie der Best Friends Chair, der „jemandem das Hackl ins Kreuz hauen“ räumlich darstellt.

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A Palaver 168 – PLOV

Von Redakteur am 4. Februar 2017 | Kat: Allgemein

Montag 2017 02 06 13:00-14:00 – radio O94

PLOV – Marion Gruber und Christoph Leitner
_168__ 2017 02 06__ PLOV (mp3|stream)

Wird das usbekische Nationalgericht Plov zubereitet, so geht es darum, aus den vorhandenen Lebensmitteln das Beste zu machen. Genau so machen es Marion Gruber und Christoph Leitner aka PLOV mit Architektur: innerhalb der gegebenen Rahmenbedingungen entwickeln sie Projekte, die in Wettbewerbsverfahren regelmäßig erfolgreich sind.

Einerseits sprechen wir über private Kunden, die Zeit brauchen, um ihre eigenen Proejkte zu entwickeln, und andererseits über jene Voraussetzungen, welche zu gut vorbereiteten Wettbewerben führen, die dann Grundlage für faire Verfahren und letztendlich interessante Architektur werden.

Mit dem Wunsch nach mehr Feedback in Wettbewerbssituationen kommt die Architekturkritik zur Sprache. Das bringt uns zur Frage, wie sich Kritik tatsächlich kritisch mit einzelnen Bauten auseinandersetzen kann und wer dabei eigentlich der Adressat ist.

PLOV glauben daran, dass sich befreundete Architekturbüros gegenseitig nichts wegnehmen und so treffen sich Kollegen im mittlerweile schon legendären “Fight Club”, um vorbehaltlos über Projektansätze zu diskutieren. Diese Initiative geht inzwischen so weit, dass die Architekturbüros gemeinsam ein Bürohaus im Sonnwendviertel planen und errichten, um Synergien intensiver nutzen zu können.

www.plov.com

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A Palaver 167 – Honey & Bunny

Von Redakteur am 31. Dezember 2016 | Kat: apalaver Sendung

Montag 2017 01 02 13:00-14:00 – radio O94

Honey & Bunny alias Sonja Stummerer & Martin Hablesreiter
_167__ 2017 01 02__ Honey & Bunny (mp3|stream)

“Das Alltägliche definiert das Leben ja viel mehr als das Luxuriöse – man sieht das in Museen, es wird immer das Wertvolle gezeigt, also der Besitz der Mächtigen und Reichen. Fasst man den Kulturbegriff demokratischer, dann müsste man sich damit beschäftigen, welche Gegenstände den Alltag betreffen. Und da gehört ein Putzmittel, ein Wettex oder ein Fischstäbchen genauso dazu wie ein Stück Brot.”

Die beiden Absolventen der Meisterklasse für Architektur von Hans Hollein an der Universität für Angewandte Kunst in Wien fokussierten ihren Arbeitsschwerpunkt nach einem Arbeitsaufenthalt in Japan auf Grundbedürfnisse menschlichen Verhaltens mittels Interventionen und Installationen. Ausgangspunkt war das Thema Essen, wobei am Anfang der Begriff food design untersucht wurde. Bei näherer Recherche zu Fachliteratur mussten Sonja Stummerer und Martin Hablesreiter feststellen, dass es dazu keine Publikationen gab. Macht nichts, dachten sich die beiden, ein Buch dazu kann man auch selber verfassen. Und wenn man so ein Thema angeht, kann es auch gleich mehr werden als eine reine Bestandsaufnahme: Was passiert also, wenn Kleinigkeiten in Ablauf oder Setting der Nahrungsaufnahme geändert oder andere Gegenstände als Werkzeuge für Besteck verwendet werden? Ein Gespräch zum kulturellen Stellenwert der Nahrungsaufnahme und der Logik der Verfügbarkeit von Essen.

Für das Festival der Regionen 2015 in Ebensee folgten Performance und Ausstellung Hackle Sauber – slogging away clean. Seitdem ist Putzen auch zu einer untersuchten Materie für das Duo geworden: Wer putzt wie wessen Schmutz mit welchen Mittel weg? Wie wird es zu einem Gespächsthema? Welche sozialen Implikationen hängen damit zusammen? Vom Stellenwert und der Verteilung von Schattenarbeit bis zur Arbeitsmigration.

www.honeyandbunny.com

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