A Palaver 219 – Durch die Terrassenhaussiedlung in Graz mit Eugen Gross

Von Redakteur am 28. April 2022 | Kat: apalaver Sendung

Eine Führung durch die Terrassenhaussiedlung in Graz mit Eugen Gross
Montag 2022 05 02 - 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

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Viele utopische Architekturprojekte und Konzepte wurden ab Mitte des vorigen Jahrhunderts entwickelt – die meisten landeten im besten Fall in Archiven und anderen Schubladen. Eine besondere Ausnahme ist die Terrassenhaussiedlung der Werkgruppe Graz in St. Peter, im Osten von Graz. Utopisch war das Projekt von Beginn an, denn es gab keinen Auftraggeber, sondern nur eine idealtypische Fantasie von Gemeinschaft, vereint mit Individualismus und Beteiligung der zukünftigen BewohnerInnen von Anfang an.
Aus einer Utopie wurde eine Realisierung: in vier Wohnblöcken entstanden 522 Wohnungen – mit individuell angepassten Dispositionen.
Die Werkgruppe Graz wurde 1959 von Eugen Gross, Friedrich Groß-Rannsbach, Hermann Pichler, Werner Hollomey gegründet. Mit den assozierten Partner Walter Laggner und Peter Trummer wurde die Terrassenhaussiedlung umgesetzt. 1965 begann das 4er-Team sich mit der Wohnungsfrage im Allgemeinen zu beschäftigen und im Speziellen – ohne Auftrag – ein konkretes Konzept für die ehemaligen Ziegelgründe im Grazer Osten zu entwickeln.

Das Ergebnis, inspiriert vom Strukturalismus und beeinflusst durch japanische Architektur, erweckte das Interesse von Bauträgern und qualifizierte sich gleichzeitig als „Demonstrativbauvorhaben“, eine Förderschiene des Bundes, die qualitative Verbesserungen im Wohnungsneubau „über den Standard hinaus“ ermöglichte.
Das Terrassenhaus ist eines der ersten Partizipationsprojekte in einem ungewöhnlich großen Maßstab, wobei die zukünftigen BewohnerInnen sich bereits in der Planungsphase einbringen konnten. Individualisierung ist für das Projekt ebenso relevant, wie die Gemeinschaft und die dafür geschaffenen Räume. Ein Anteil an dem Erfolg dieses herausfordernden Prozesses ist auch der intensiven Begleitung zu zuschreiben.

Eine ungewöhnliche Besonderheit schließt den Kreis zur Utopie und bringt den Geist der GründerInnen gleichzeitig wieder in Schwung; so wurden freie Räume erhalten über deren Nutzung die zukünftigen BewohnerInnen entscheiden können sollten.Die Anlage wurde in mehreren Bauabschnitten 1978 fertiggestellt.

In dieser Ausgabe von A Palaver führt uns Eugen Gross, einer der beteiligten Architekten der Werkgruppe Graz durch die Anlage. Eugen Gross ist neben seiner sehr erfolgreichen Laufbahn als Architekt auch Autor und ausgezeichneter Theaterdarsteller.
Initiiert von Andrea Jany und Eugen Gross wird die Monographie „Gelebte Utopie“ zu der Siedlung vorbereitet, die als Crowd Funding Vorhaben von der Architekturcommunity kürzlich knapp aber doch finanziert wurde.

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A Palaver 218 – Serious Fun. Architektur & Spiele

Von Redakteur am 3. April 2022 | Kat: apalaver Sendung

Im Gespräch mit Mélanie van der Hoorn zu: Serious Fun. Architektur & Spiele
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Serious Fun. Architektur & Spiele

Das Architekturzentrum Wien widmet sich mit der aktuellen Ausstellung den vielen Facetten des Spielens im Kontext von Architektur und Stadt. Für die Kuratorin der Schau, Mélanie van der Hoorn, ist die Beschäftigung mit diesem Thema eine logische Fortsetzung Ihrer Forschungsarbeiten zu Comics und Architektur und Film und Architektur. Die Projektleitung für Produktion der Schau hat Katharina Ritter vom Az W übernommen.

“Spiele können viel bewirken – Sie bringen Menschen zusammen, lösen Hierarchien auf und sorgen dafür, dass man auch einmal den Standpunkt eines Andersdenkenden einnimmt. Wenn das gelingt, dann haben wir in der Architektur und Stadtplanung schon viel erreicht, oder?” verdichtet Kuratorin Mélanie van der Hoorn Ihre Faszination für das Forschungsfeld in einem Gespräch mit Wojciech Czaja.

Die Ausstellung widmet sich den ganz unterschiedlichen Zugängen der Spielewelt in diesem Kontext, egal ob Brett- oder Computerspiel, egal ob weit verbreitet oder eher selten, egal ob als käufliches Produkt, historisches Beispiel oder als künstlerische Auseinandersetzung. Manche Spiele sind erdacht, um durch spielerische Prozesse Konzepte zu entwickeln, um den tatsächlichen Raum zu verändern und möglichst allen Gruppen eine Stimme zu geben – andere sind entwickelt, um den Stadtraum selbst zum Spielfeld zu machen.

Auch wenn eine Ausstellung als audiovisuelles Erlebnis angelegt ist, gelingt es, mit Mitteln des Radiogesprächs mit der Kuratorin Mélanie van der Hoorn, die spannendsten Prinzipien, Funktionen und Möglichkeiten des Spielens vertieft zu beleuchten – und vielleicht auch Lust auf das Spielen selbst zu machen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 5. September im Azw zu sehen und ein Katalog wird demnächst dazu erscheinen.

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A Palaver 217 – Architekt Hans Puchhammer

Von Redakteur am 6. März 2022 | Kat: apalaver Sendung

Im Gespräch mit Architekt Hans Puchhammer
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Hans Puchhammer verwebt in seinem Schaffen einen profunden kulturellen Hintergrund mit einem großartigen Verständnis für Landschaft, Umgebung und Strukturen, mit seinem souveränen Umgang mit aktueller und traditioneller Bautechnik. Dabei gelang es ihm stets, die Anliegen und Wünsche der Auftraggeber im Blick zu behalten.

Gemeinsam mit Architekt Alexander Kopper durfte A Palaver dem demnächst 91-jährigen Hans Puchhammer einen Besuch in seinem Atelier, einem kleinen Zubau an ein Roland Rainer Haus, einen Besuch abstatten.

Architekt Heinz Plöderl, der Letzte von Hans Puchhammer engagierte Assistent am Institut für Hochbau I an der TU-Wien, ergänzt unser Gespräch um seine Einschätzungen.


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A Palaver 216 – Land der Moderne – Lukas Vejnik

Von Redakteur am 6. Februar 2022 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver im Gespräch mit Lukas Vejnik:
Land der Moderne – Architektur in Kärnten 1945-1979

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Mein heutiger Gast, Lukas Vejnik, hat an der TU Wien Architektur studiert und ist als Forscher und Journalist tätig. Am Ende seines Studium absolvierte im Team mit Jerome Becker die erste Ausgabe der „Fieldtrips in urban Space“ des futur.labs und 2018 bereiste er mit Carina Sacher Indien um dem Phänomen „Indian Coffee House“ auf den Grund zu gehen. Beides können Sie aus unserem Archiv nachhören.
Aus einem gemeinsamen Lehrforschungsprojekt „Architektur. Kultur. Landschaft.“ mit Simone Egger am Institut für Kulturanalyse der Universität Klagenfurt entstand auch dank eines Jahresstipendiums der Landes Kärnten 2019 die vorliegende Forschungsarbeit, dessen vorläufiger Höhenpunkt das Buch und eine Ausstellung ist.
Das Forschungsvorhaben wurde zu einer Entdeckungsreise zu einem reichhaltigen – vielfach aber auch bedrohtem – hochqualitativen Architekturerbe. Wir unterhalten uns über die Umstände und Zeit in denen solch Bauwerke entstehen konnten, aber auch über die Ausbildung und die Quellen der Inspiration aus denen die Akteure schöpften.
Besonders wichtig ist für das Projekt die fotografische Begleitung durch den Fotografen Gerhard Maurer, der die Bauten sowohl in Ihrem derzeitigen Kontext – als auch mit großem Sinn für Details abbildet.
Die Forschungsarbeit ist nicht nur punktuell ein großes Glück für Kärnten, sondern auch als ein Plattform der Vernetzung vieler Beteiligten und Interessierten, die Ihre Kräfte und Wissen bündeln, um einerseits die Bestandsaufnahme zu komplettieren, aber andererseits über Aufklärung und modellhafte Sanierungskonzepte zur Erhaltung beitragen.
Ein Baustein dieser Art ist auch das gerade entstehende Bauarchiv Kärnten zu sehen, das sich mit der Sammlung und Aufarbeitung von Vor- und Nachlässen von Kärntner ArchitektInnen beschäftigt und diese auch über das Internet der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen möchte.

Land der Moderne
Architektur in Kärnten 1945-1979
Herausgegeben von Lukas, Vejnik
Verlag Ritter
hier eine Leseprobe

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A Palaver 215 – Ben James – mlxar

Von Redakteur am 1. Januar 2022 | Kat: Allgemein, apalaver Sendung

A Palaver 215 Ben James – mlxar – Montag 2022 01 03-13:00-14:00 auf Radio O94,0

A Palaver in conversation with Ben James – mlxar
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With the guest of this episode I reflect on the digital toolbox of today’s architects and explore options that might be available in the near future.
Ben James studied architecture at the university of applied arts in Vienna in the class of Gregg Lynn and was disappointed by the softwares available to him and the way architecture is generated digitally. In the framework of the University he explored the boundaries of AI creativity and after his diploma he founded together with Michal Busta the start-up company mlxar. Mlxar stands for machine learning extended architecture and uses artificial intelligence to create in a dialogue with the designer of buildings or entire cities. The first environments they aim at are those that we – or at least our kids – play in virtually. The gaming industry became a gigantic market with the need to design large virtual worlds. The tool Ben James and his teams are developing is capable of this in a very fast manner and will offer even further options to these worlds as the city can evolve during the gaming process or might visually change when you have to repeat a section after respawn.
According to Ben James this approach to design is not limited to the virtual world and suits the design process much better – but listen for yourself.

I wish you a lot of inspiration,
David Pašek.

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A Palaver 214 – Mark Gilbert: trans-city

Von Redakteur am 5. Dezember 2021 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 214 Mark Gilbert – trans-city ZT gmbh – Montag 2021 12 06 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

A Palaver im Gespräch mit Mark Gilbert

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Leidenschaft für Architektur und die Liebe zu handwerklich geprägten Bauweise führt meinen heutigen Gast von der Ostküste der USA nach Europa – und über die Schweiz in den neunziger Jahren in den Osten Österreichs. Nach Mitarbeit in diversen Büros  gründete er in Wien sein eigenes Architekturbüro. Ab 2007 intensivierte sich seine  Zusammenarbeit mit Christian Aulinger, die zur heutigen trans-city ZT gmbh geführt hat. Die qualitätsvolle Transformation von Städten ist dem Büro von den Gründern in die Gene geschrieben und heute ist es insbesondere für gute Wohnbauten bekannt.
„Was mich bei eurer Arbeit fasziniert ist, dass ihr so strukturell und programmatisch denkt, aber keine gebauten Diagramme produziert. Die Projekte behalten eine gewisse Beiläufigkeit. Mir vermittelt das den Eindruck: die Architekten lieben das Leben.“ Angelika Fitz

Parallel zu seiner planenden Tätigkeit beschäftigt sich Mark Gilbert intensiv mit der Architekturtheorie, unter anderem als Assistent  für Theorie und Entwerfen am Institut für Architekturwissenschaft der TU Wien und als Autor zahlreicher Publikationen. Sein Sprachkenntnisse ermöglichten ihm,  zwischen den internationalen Architekturszenen mit hoher Qualität, die unterschiedlichen Positionen zu vermitteln und seine heutige Expertise zum Wiener Wohnbau macht ihn heute zum internationalen Botschafter dieses Modells.

Viel Inspiration wünscht  David Pašek.

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A Palaver 213 – Hannes Swoboda

Von Redakteur am 31. Oktober 2021 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 213 Hannes Swoboda  – Montag 2021 11 01 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0
A Palaver im Gespräch mit Hannes Swoboda
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A Palaver spricht mit  Hannes Swoboda, der,  neben vielen verschiedenen Funktionen in seiner politischen Laufbahn  von 1988 bis 1996 Stadtrat in Wien war, zuständig für Stadtentwicklung und Stadtplanung. Dies war in der Geschichte Wiens eine ziemlich bewegte Zeit – nicht nur durch den Fall des Eisernen Vorhangs.
Wir reflektieren über einige Initiativen und Herausforderungen seiner Amtszeit,  zu denen unter anderem das Schulbauprogramm 2000 gehört, aber auch die Umgestaltung der Mittelzone des Gürtels aber auch  die Umkehr Wiens von einer stagnierenden zu einer wachsenden Stadt und der damit verbundenen Konsequenzen.

Hannes Swoboda hat sich intensiv um die Vermittlung der Planungstätigkeit und den Diskurs über Städtebau und Architektur bemüht und hat in einem ersten Schritt die Wiener Planungswerkstatt ins Leben gerufen und darüber hinaus mit Ursula Pasterk und Rudolf Scholten 1993 das Architekturzentrum Wien gegründet. Als aktueller Vorstand des Trägervereins des Architekturzentrums freut ihn heute, dass die Auseinandersetzung mit Architektur auch in von  anderen Institutionen breit getragen wird und hofft, dass es mit all den Vor – und Nachlässen, über die das Azw inzwischen verfügt,  in der Zukunft doch ein Architekturmuseum geben wird.

Wir unterhalten uns über die Frage wie Beteiligungsprozesse sinnvoll aufgesetzte werden könnten, ob Investitionskapital eine Gefahr für die Entwicklung der Stadt ist und welche Entwicklung sich Hannes Swoboda für den Westbahnpark vorstellen könnte.

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A Palaver 212 – materialnomaden

Von Redakteur am 3. Oktober 2021 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 212 materialnomaden – Montag 2021 10 04 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0
A Palaver im Gespräch mit den materialnomaden: Andrea Kessler und Peter Kneidinger
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Das Bauwesen ist für einen beträchtlichen Ausstoß an CO² verantwortlich und daher ist es für das Erreichen der gemeinsam definierten Klimaziele immens wichtig eine  signifikante Reduktionen zu erreichen.
Auf Empfehlung von Bernhard Sommer habe ich mir deshalb einen Termin bei den Gründern der  materialnomaden, Andrea Kessler und Peter Kneidinger, ausgemacht um auszuloten was kreislauffähige Prozesse im Bauwesen ermöglichen würde, aber auch was jetzt schon möglich und praktikabel ist.
Das Motto ist: reduce > re:use > re:cycle
Die Aufzeichnung des Gesprächs fand während eines Rundgangs durch den re:store, eine Art Schauraum, durch Werkstatt und über den Hof statt, in dem das ausgebaute, gereinigte und zum Teil zu Produkten verfeinerte Material einen eigenen Charme ausstrahlt und Lust darauf machen,  diese im neuen Kontext wieder einzubauen und zu neuer Architektur zu fügen.
Obwohl das Tätigkeitsfeld der materialnomaden einem Forschungsinstitut ähnelt, agiert das Büro im wirtschaftlichen Umfeld und leistet bedeutende Grundlagenforschung das Material selbst betreffend,  aber auch in der  Entwicklung von Prozessen, die den Materialkreislauf erst ermöglichen.
Die gebaute Umgebung am Ende der Nutzungsdauer der Gebäude ist die Ressource und  Bauteile und Komponenten müssen bewertet, katalogisiert und geordnet werden. Eine wichtige Frage ist auch immer wie die Bauteile gefügt sind und ob sich etwas zerlegen lässt.
Die Expertise des Büros deckt inzwischen alle Projektphasen ab – also auch eine Unterstützung bei der Planung von zukünftigen  Projekten mit einem Anteil an wiederverwendeten Elementen. Darüber hinaus wurden vor der Pandemie jeweils Freitags Challenges veranstaltet, um spezifische Ideen auf Basis von vorhandenem Material zu entwickeln.

Die materialnomaden agieren im intensiven Austausch mit internationalen Instituten und Büros, die sich auch dem Thema verschrieben haben.


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A Palaver 211 – Silja Tillner

Von Redakteur am 4. September 2021 | Kat: Allgemein

A Palaver 211 Silja Tillner – Montag 2021 09 06 – 13:00 – 14:00 auf Radio  O94,0

A Palaver im Gespräch mit Architektin Silja Tillner.
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Weil wir uns in dieser Ausgabe von A Palaver thematisch auch mit dem Umgang mit dem Architekturerbe beschäftigen wollten, erhielt ich für die Aufnahme die Einladung, in das, von Architektin Tillner sanierte, Gerrit Rietveld Haus in der Wiener Werkbundsiedlung zu kommen. Diese Sanierung war zu Ihrer Zeit ein Vorbild, in dessen Sinne auch nach und nach die anderen Häuser dieser besonderen Siedlung instand gesetzt wurden. Der Denkmalschutz für diese Gebäude ist insbesondere durch die architektonische Qualität begründet und dies trifft für das räumliche, funktionelle und ästhetische Konzept der Reihenhäuser von Gerrit Rietveld ganz besonders zu.
Silja Tillner freut es, in verschiedenen Maßstäben zu arbeiten – Ihr besonderer Augenmerk ist aber die städtebauliche Dimension und der Stadtraum.  Nach Ihrem Studium bei Gustav Peichl beschäftigte Sie sich in Los Angeles mit den Potenzialen der Restflächen der Verkehrsplanung – und dies führte Sie über Umwege zur Revitalisierung der Zone der Gürtelbögen in Wien. An dieser Stelle führen die Maßstabssprünge zu besonderer Qualität: von den stadträumlichen Zusammenhängen zu zeitgemäßen und eleganten Details in der Ausführung und zum Einsatz von besonderen Materialien wie bei der textilen Überdachung des Urban Loritz Platzes.  Seit 2003 arbeitet sie mit Architekt Alfred Willinger zusammen und Ihr gemeinsames Büro Architekten Tillner & Willinger ZT GmbH ist verantwortlich für eine Reihe besonderer Bauten und Interventionen in Wien, die sich durch Funktionalität,  Großzügigkeit und Offenheit auszeichnen.


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A Palaver 210 – futur.lab: fieldtrips in public space #6

Von Redakteur am 2. August 2021 | Kat: Allgemein

A Palaver 210 futur.lab: fieldtrips in public space #6 – Montag 2021 08 02 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

A Palaver 210 futur.lab: fieldtrips in public space #6
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„Nosing Around in Cyber Physical Landscapes“
Die „fieldtrips in public space“ des  futur.lab der TU Wien sind ein innovatives Lehrveranstaltungsformat, dass A Palaver einmal im Jahr ermöglicht gleich einige Teams an qualifizierten Auslandskorrespondenten aufzubieten: Studierende definieren eine spezifische Fragestellung im öffentlichen Raum einer bestimmten Stadt  und erforschen diese im Rahmen einer mehrtägigen Expedition. Nach einer kurzen Einführung in die Radioproduktion sind die  Beiträge, die Sie im Rahmen dieser Sendung hören können, ein Teil der Abgabe.
Nachdem schon letztes Jahr die Pandemie einige Reisepläne durcheinander gebracht  hat, hat das Betreuerteam, bestehend aus den Gastprofessoren  Manuela Naveau und Ian Banerjee sowie   Jerome Becker, Madlyn Miessgang, und Emma Gisinger vom future.lab, entschieden den digitalen Raum als Forschungsfeld vorzugeben: Wie reagieren Städte auf deren spezifischen  Herausforderungen im digitalen Raum? Wie nehmen die Einwohner das an, welche Auswirkungen hat dies auf deren Leben und den öffentlichen Raum?

A Palaver 210 fieldtrips #6

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