A Palaver 179 – Heinz Plöderl

Von Redakteur am 4. März 2018 | Kat: Allgemein

A Palaver 179 – Montag 2018 03 04 13:00-14:00

_179__ 2018 03 04 __ Heinz Plöderl (mp3|stream)

Heinz Plöderl
www.pau.at

Architektur beinhaltet neben der Planung von Gebäuden auch die Initiierung gesellschaftlicher Diskurse. Wie werden die Menschen in Städten und Dörfern in naher Zukunft zusammenleben? Wie wird die rasante Änderung im Mobilitätsverhalten das Leben der Menschen beeinflussen? Und welchen Einfluss bedeuten Änderungen für die Raumplanung angesichts begrenzt vorhandener Flächenressourcen? Die Strukturen alter und neuer Siedlungsgebiete und somit auch die Architektur werden dadurch einen tief greifenden Wandel erfahren.

Heinz Plöderl leitet seit 1999 das Architekturbüro PAUAT Architekten in Wels und bearbeitet vielfältige Projekte mit den Schwerpunkten energieeffizientes Bauen und Städtebau. Aktuelle Schwerpunkte in Heinz Plöderl´s Arbeit liegen in der Forschung über bezahlbares Wohnen und Raumplanungsstrategien.

Viel Inspiration beim Hören wünschen
Bernhard Frodl, David Pašek und Rafael Kopper

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A Palaver 178 – Sabine Pollak

Von Redakteur am 2. Februar 2018 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 178 – Montag 2018 02 05 13:00-14:00

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Sabine Pollak leitet gemeinsam mit Roland Köb seit 1995 das Architekturbüro Köb&Pollak Architektur in Wolfurt und Wien und arbeitet in den Bereichen Urbanistik, Wohnbau, Architekturtheorie und Genderforschung. Seit 2008 untersteht ihr als Professorin das Ordinariat für Architektur und Urbanistik an der Kunstuniversität Linz.

Die Architektin pendelt somit sowohl zwischen Theorie und Praxis als auch zwischen Arbeitsplätzen in Wien und Linz. In gebauten Beispielen lassen sich Forschungsschwerpunkte überprüfen, wie beispielsweise beim Frauenwohnprojekt ro*sa in Wien

Sabine Pollak unterrichtete als Gastprofessorin an verschiedenen internationalen Universitäten. Unter anderen lehrte sie von 1989-2008 an der TU Wien, in der Abteilung Wohnbau und Entwerfen, sowie am Institut für Architekturtheorie unter Kari Jormakka, wo sie ihre Forschungsprojekte zu Genderforschung vertiefen konnte.

Aktuelle Schwerpunkte von Sabine Pollaks Forschung liegen im Städtebau mit besonderem Hang zu Peripherie: 2017 stieß das Studentenprojekt „Learning from Gänserndorf“ auf ein breites Medienecho. In der aktuellen Diskussion und Raumordnung fehlen Strategien, wie solche Bereiche im größeren Zusammenhang entwickelt werden können. Neue Möglichkeiten ergeben sich an der Kunstuni Linz auch mit einer künstlerischen – wissenschaftlichen Doktorarbeit, die Experimente auf höchstem Niveau zulässt.

Kontinuierlich publiziert Sabine Pollak in diversen Medien, so betreibt sie seit Anfang 2017 den Architekturblog auf derstandard.at, der durch hohe Zugriffszahlen und viele Reaktionen der Leserschaft ein kleines Architekturforum darstellt.

Viel Inspiration beim Hören wünschen
Bernhard Frodl, David Pašek und Rafael Kopper

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A Palaver 177 – Andreas Rumpfhuber

Von Redakteur am 29. Dezember 2017 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 177 – Montag 2018 01 01 13:00-14:00

Andreas Rumpfhuber – Expanded Design

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Andreas Rumpfhuber ist Architekt und Architekturtheoretiker in Wien. Architektur versteht er als gesellschaftlichen Diskurs, an dem er sich mit verschiedenen seiner Initiativen aktiv beteiligt. Im Rahmen von Publikationen, Forschungsprojekten und Workshops – oft im internationalen Kontext – beleuchtet er auf höchstem Niveau Phänomene wie die Arbeitswelt, den Wohnbau oder Fragen der Nachverdichtung der Stadt.
Von diesem Ausgangspunkt ist er mit seinem Büro Expanded Design tatsächlich einem erweiterten Architekturbegriff verpflichtet und erhebt bei seinen Projekten – egal welcher Dimension, vom Möbel bis zum Städtebau – immer einen intellektuellen Anspruch. Dieser soll als Impuls Räume generieren, in denen Nutzer und Räume in ihrem Kontext in eine neuartige Beziehung gesetzt werden
Andreas Rumpfhuber hatte unter anderen Lehraufträge an der AA in London, der ETH Zürich und der KTH in Stockholm, darüber hinaus internationale Vortragstätigkeit, derzeit unterrichtet er an der TU Wien.
Gemeinsam mir Rafael Kopper besuchte A Palaver Andreas Rumpfhuber in seinem Büro, das sich im „abgebrannten Haus“ in Wien Wieden befindet.

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A Palaver 176 – Studio VlayStreeruwitz

Von Redakteur am 4. Dezember 2017 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 176 – Montag 2017 12 04 13:00-14:00

StudioVlayStreeruwitz

_176__ 2017 12 04 __ StudioVlayStreeruwitz (mp3|stream)

Dass aktueller Städtebau in Wien im besten Fall kein genialer Entwurf eines Einzelnen, sondern vielmehr ein Kompromisse suchender Aushandlungsprozess nahezu im Politischen, der mit einer Vielzahl an Beteiligten entsteht, in dem es für die Planer gilt, Ziele von Gemeinwohl, sozialer, kultureller, räumlicher – kurz: urbaner –  Erneuerung und Ergänzung nicht aus den Augen zu verlieren und durchzusetzen. Darüber geben die Architekten Lina Streeruwitz und Bernd Vlay vom Studio VlayStreeruwitz in diesem A Palaver unaufgeregt aber präzise, sachlich und kreativ, pointiert aber nicht polemisch, transparent und intelligent Auskunft.

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A Palaver 175 – future.lab -> fieldtrips 2

Von Redakteur am 3. November 2017 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 175 – Montag 2017 11 06 13:00-14:00
_175__ 2017 11 06 __ futur.lab fieldtrips2 (mp3|stream)

Field Trips in Public Space 2 – Identität und Konfliktkultur im öffentlichen Raum

Studenten von der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU-Wien machten im Rahmen der Lehrveranstaltung Field Trips in Public Space Expeditionen in europäische Städte. In diesem A Palaver hören Sie die Radiofeatures der Studenten über ihre Erlebnisse, Beobachtungen und Forschungen auf ihren Expeditionen. Die Lehrveranstaltung Field Trips in Public Space ist eine Kooperation des future.lab mit der Stadt Wien.

A Palaver konnte den Prozess der Field Trips in Public Space vom Beginn an begleiten. Dabei wurde den Studierenden  unter anderem das grundlegende handwerkliche Rüstzeug für eine Radioproduktion vermittelt. Begleiten Sie uns zu spannenden Streifzügen auf der Suche nach Identitäten und Konfliktkulturen im öffentlichen Raum in einige Städte Europas im Sommer 2017!

Auf nach:
AthenHands On
AthenRäume und Diskurs
BarcelonaTouristenschleusen
BolognaEmpowerment of Citizens
BrüsselEverybody´s Land
IstanbulStrategies of Articulation
NeapelRegulierung versus Deregulierung
RomNighttime – Daytime
SkopjeMusik im öffentlichen Raum
TriestNicht Orte

Ein A Palaver mit Gastbeiträgen von:
Tamara Bauer, Christopher Bindig, Monika Bocková, Timo Bogataj, Balázs Cserpers, Daniel Haidinger, Nico Hillen, Jakob Hofbauer, Natascha Ickert, Dario Jessen, Sovantania Kauv, Hannah Luca Kögler, Lilian Kriechbaum, Sonja List, Hannah Müller, Agnes Pachucki, Nils Peters, Christina Rauchwarter, Kathrin Rundel, Laura Sanchez, Elisabeth Sellmeier, Christoph Singelmann, Tamara Türemis.

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A Palaver 174 – arenasbasabepalacios

Von Redakteur am 1. Oktober 2017 | Kat: apalaver Sendung

Ein A Palaver mit Luis Basabe
_174__ 2017 10 02 __ Luis Basabe (mp3|stream)

Der Architekt Luis Basabe Montalvo ist Partner des Büros arenasbasabepalacios mit Sitz in Madrid. Das international ausgerichtete Büro arbeitet und lehrt hauptsächlich in Spanien und Österreich. Schwerpunkte der Arbeit in ihrem Büro bilden Städtebau, Forschung und Lehre, genauso wie die Planung von Wohnbauten und die Adaptierung von Wohnungen. Das starke Engagement dieses Architekturbüros in Österreich liegt an Sprach- und Kulturkenntnis und am Angebot von städtebaulichen Verfahren und Wettbewerben. Einserseits bekommen junge Architekturbüros über die Wettbewerbsplattform Europan die Möglichkeit an städtebaulichen Verfahren teilzunehmen, andererseits finden aufgrund des Wachstums der Ballungsräume städtebauliche Wettbewerbe statt. Für Luis Basabe bedeutet das Arbeiten im städtebaulichen Maßstab die Aushandlung von Baukörpern und Freiräumen und Einbeziehung aller Nutzergruppen in Entwurfsüberlegungen. Ergebnisse sollen möglichst vielschichtig gedacht und umgesetzt sein.

arenasbasabepalacios.com

weiterführender Artikel zum Wildgarten im Magazin QUER

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A Palaver 112 Walter Angonese (wh)

Von Redakteur am 4. September 2017 | Kat: apalaver Sendung

Ein A Palaver mit Walter Angonese
_112__ 2011 07 04 __ Walter Angonese (mp3|stream)

Walter Angonese ist Architekt in Kaltern in Südtirol. Anlässlich der Ausstellung „Amol eppas ondorsch“, die er gemeinsam mit dem Künstler Manfred Alois Mayr gestaltet hat, findet dieses Palaver statt. Die von Arno Ritter kuratierte Ausstellung war im aut in Innsbruck von 15. April – 18. Juni 2011 zu sehen. Wandern Sie gemeinsam mit Walter Angonese durch die Ausstellung im aut. Walter Angonese spricht einerseits über die Zusammenarbeit mit Manfred Alois Mayr, über seine Referenzen von Donald Judd, Adolf Loos, Hermann Czech, Walter Pichler, Luciano Berio und anderen, deren Werke ihn in Arbeit und Denken prägen. Zentraler Punkt in der Arbeit von Walter Angonese ist das Weiterentwickeln und Weiterdenken von Situationen und daher auch das Weiterbauen von Gebäuden. Weitere Themen des Gesprächs sind der Ort Kaltern in Südtirol als Ort seiner Architekturproduktion und als Ort, in dem mittlerweile Architekturtourismus stattfindet.

www.angonesewalter.it

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A Palaver 75 – Rüdiger Lainer (wh)

Von Redakteur am 5. August 2017 | Kat: apalaver Sendung

Montag 2017 08 03 13:00-14:00 – radio O94

Rüdiger Lainer
_075__ 2008 05 08 __ Rüdiger Lainer (mp3|stream)

„Nicht das schöne Objekt, sondern der Prozess ist im Vordergrund.“

Architektur und Sprache, das Narrative in der Architektur und das Vermitteln von Architektur. Welche Parameter gibt es heute, die zur Entstehung von Architektur beitragen und welche Parameter entwickeln sich im Laufe der Zeit.
Es kommen frühe Projekte zur Sprache: der Umbau eines Biedermeierhauses im 7. Bezirk in Wien als Beispiel mittlerweile eher aus der Mode gekommener partizipativer Architektur. Außerdem die Hauptschule in der Absberggasse im 10. Bezirk in Wien, wo nach fünfzehn Jahren ein als Begrenzung dienender Teich zugeschüttet und durch einen Zaun ersetzt wurde. Und was bedeutet eigentlich vandalensicher? Variable Raumkonzepte beim Kino beim Gasometer und Flexibilisierung im Grundriss bei einem Wohnbau, ebenso wie Teilbarkeit, Öffenbarkeit, Veränderbarkeit sind in der Arbeit von Rüdiger Lainer grundlegende Merkmale. Welche Rolle spielt die Fassade in seiner Architektur. Und im Übrigen besteht immer noch Hoffnung auf die Dynamisierung der Stadtplanung in Wien.

www.lainer.at

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A Palaver 173 – Weatherpark

Von Redakteur am 29. Juni 2017 | Kat: apalaver Sendung

Montag 2017 07 03 13:00-14:00 – radio O94

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Weatherpark – Stadtklimatologie und Windforschung

Die Meteorologen und Techniker Wolfgang Gepp, Matthias Ratheiser und Simon Tschannett liefern als Weatherpark Analysen und Planungsberatungen zur Verbesserung des Benützungskomforts hinsichtlich Wind und Mikroklima im Außenraum.

Bereits in der Konzeptionsphase lassen sich ideale Bedingungen durch Positionierung, Struktur und Ausrichtung von Baukörpern, Arealen und Stadtteilen simulieren. Dazu arbeitet Weatherpark mit Architekten, Stadtplanern, Landschaftsarchitekten und Stadtverwaltungen zusammen.

Nach ihrem Studium gründeten Wolfgang, Matthias und Simon 2005 das Unternehmen Weatherpark. Ein Mitgrund für die Gründung dieses innovativen und interdisziplinären Startups waren die begrenzten beruflichen Perspektiven im universitärem Umfeld allgemein und für Meteorologen speziell, die sich in Österreich neben den universitären Forschungstätigkeiten auf Wettervorhersagen beschränken.

Voraussetzung für die Zusammenarbeit verschiedener Professionen in interdisziplinären Bereichen ist die Entwicklung einer gemeinsamen Sprachlichkeit. Für Laien mag das selbstverständlich klingen, in der beruflichen Praxis bedeutet dies jedoch einen jahrelangen gegenseitigen Lernprozess.

Gebäude entstehen prinzipiell, um Menschen Witterungsschutz zu bieten. In dicht bebauten Gebieten verändern diese gebauten Strukturen selbst das Mikroklima und damit kleinräumlich auch das Wetter.

Weatherpark vollführen für Meteorologen einen Paradigmenwechsel und empfehlen auch bauliche Maßnahmen um Wettererscheinungen in einem vernünftigem Rahmen zu halten – seien es Abwinde von Hochhäusern oder Hitzeinseln in der Stadt. Je früher solche Aspekte bei Planungen einbezogen werden, desto unauffälliger können die Maßnahmen erscheinen. Ideal wäre dafür auch in Wien eine umfassende Stadtklimaanalyse mit einem Katalog an möglichen Maßnahmen.

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A Palaver 172 – Markus Bstieler

Von Redakteur am 4. Juni 2017 | Kat: apalaver Sendung

Montag 2017 06 05 13:00-14:00 – radio O94

Fotograf Markus Bstieler
_172__ 2017 06 05__ Markus Bstieler (mp3|stream)

Markus Bstieler befasst sich mit Architekturfotografie und mit freien Fotoarbeiten. Antrieb für ihn ist seine Lust am Beobachten der menschlichen Zivilsation im öffentlichen Raum und manchmal auch von tierischen Populationen. Das Ergebnis seiner Beobachtungen, als Abbild von Wirklichkeit in grafischer Qualität auf Papier gebracht, sollte idealerweise eine Geschichte erzählen, Fragen beim Betrachter aufwerfen, oder generell etwas auslösen.
Sein Interesse gilt dabei, mittels technischer Fotografie ein Abbild von Zeitgeschichte oder Architektur herzustellen, welches ein detailreiches Wiedererleben ermöglicht. Trotz einer Affinität zu Technik, werden Fotos bei ihm im Nachhinein immer weniger bearbeitet. Er hält Diskussionen über Kameras für überbewertet, jede Kamera sei für gewisse Situationen geeignet. Der Autodidakt Markus Bstieler arbeitet bei manchen Bildern mit dem Moment der Zeitverdichtung, wobei durch Überlagerung bewegter Objekte eine größere Informationsdichte erreicht wird. Weitere Themen im Gespräch sind die Wahrnehmung von Farbe und die Bedeutung von Bildschirmen. Eigentlich ist es klar, aber es muss immer wieder betont werden, dass es einen Unterschied zwischen der Wahrnehmung von Architektur auf der Straße und der Wahrnehmung über Bilder gibt: Letztere spiegelt eine, oft konstruierte, Interpretation mit Wirklichkeitscharakter vor und sich ein Gebäude in der Realität anzusehen, bietet viele Dimensionen und Bezüge mehr.

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