A Palaver 190 – EOOS

Von Redakteur am 3. Mai 2019 | Kat: Allgemein

A Palaver 190 EOOS – Montag 2019 05 06 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

EOOS
ein Gespräch mit Harald Gründl und Lotte Kristoferitsch
_190__ 2019 05 06__EOOS (mp3|stream)

Als Absolventen der Universität für angewandte Kunst gründeten Gernot Bohmann, Martin Bergmann und Harald Gründl 1995 das Designstudio EOOS. Der Ansatz, Gegenstände und Räume im Diskurs zwischen Archaik und Hightech grundlegend neu zu denken und mit einem soziokulturellen Hintergrund in Einklang zu bringen, wurde auch von engagierten Firmen am Markt erkannt. Daraus entstanden langfristige Kooperationen zwischen Herstellern und den Designern.
Die Arbeiten von EOOS basieren auf teils auf langfristigen Recherchen. Die drei Partner arbeiten mit ihrem Team nach ihrer Überzeugung, dass das, was EOOS macht, einer alleine nicht denken kann. Sie sehen die Rolle von Design heute nicht als die Beantwortung, sondern als das Stellen von Fragen.
Seit der Finanzkrise im Jahr 2008 erweiterten die Designer ihr Tätigkeitsfeld um Forschungen zu sozialen und ökologischen Designprozessen, die sie im Rahmen des eignes dafür gegründeten Institute of Design Research Vienna (idrv) fokussieren können. Durch den Erfolg und den Kontext, aus dem EOOS kommen, können diese Themen auch Teile der Gesellschaft außerhalb der üblichen Nische an Designinteressierten erreichen.

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A Palaver 189 – LandLuft Universität

Von Redakteur am 24. März 2019 | Kat: Allgemein

A Palaver zur LandLuft Universität
_189__ 2019 04 01__LandLuft Universität (mp3|stream)

Wir unterhalten uns diesmal mit Elisabeth Leitner und Alfons Dworsky über LandLuft: Verein zur Förderung von Baukultur in ländlichen Räumen. LandLuft feiert sein zwanzigjähriges Bestehen mit einer zwei Wochen dauernden offenen Universität an der TU Wien.

Alfons Dworsky hat sich über Jahrzehnte auf universitärer Ebene mit dem ländlichen Raum auseinandergesetzt und Elisabeth Leitner übernahm gerade den Vorsitz des Vereins von Roland Gruber.


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A Palaver 188 – Heinz Frank

Von Redakteur am 31. Januar 2019 | Kat: Allgemein, apalaver Sendung

Montag 2019 02 04 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

Jene Architektur des in sich Wohnens  – Die Wohnung von Heinz Frank
_188__ 2019 02 04__Die Wohnung des Heinz Frank (mp3|stream)

Heinz Frank, Jahrgang 1939, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien Architektur bei Ernst Plischke zusammen mit Zeitgenossen wie Hermann Czech oder Luigi Blau. Ursprünglich gelernter Elektromechaniker, besuchte er eine Abendschule, um Bauzeichner zu werden. Durch Zufälle und angeregt durch Dritte, bewarb er sich schließlich in der Meisterklasse von Ernst Plischke. Nach dem Studium arbeitete er zuerst in verschiedenen Architekturbüros und konnte dann selber mehrere Wohnungs- und Geschäftsinterieurs realisieren. Deren weiterer Verbleib oder Existenz gilt es noch zu erforschen. Er selber sieht die Architektur als sein Sprungbrett zur Kunst, der er sich immer mehr zu widmen begann. Ausgangspunkt für seine künstlerischen Arbeiten sind auf kleinen Zetteln notierte Sätze, denen er sich in Bild und Skulptur anzunähern sucht. Inhalt auf Zettel und Skulptur/Bild führen durch ihre parallele Dualität zu einer erweiterten Rezeption des jeweiligen Gegenstückes.

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A Palaver 187 – Architekturfreie Zone III

Von Redakteur am 25. Dezember 2018 | Kat: Allgemein

A Palaver 187  – Montag 2019 07 07- 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

Architekturfreie Zone III
oder das Neujahrskonzert

_187__ 2019 01 07__ Architekturfreie Zone III (stream)

Unsere Sendung ist Wortlastig und wenn Musik vorkommt, dann bemühen wir uns die Musikempfehlungen unserer Gäste zu spielen. Zuletzt haben wir 2007 mit einem eigenen Musikprogramm begrüßt. 2019 ist also Zeit für eine Neuauflage.

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A Palaver 186 – The Democratic Club

Von Redakteur am 1. Dezember 2018 | Kat: Allgemein

A Palaver 186  – Montag 2018 12 03- 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

_186__ 2018 12 03__ The Democratic Club (mp3|stream)

The Democratic Club
Indian Coffee House / Wiener Kaffehaus

Eine Forschungsreise von Carina Sacher und Lukas Vejnik.

The Democratic Club ist ein Dialog zwischen zwei einzigartigen Institutionen: dem Indian Coffee House und das Wiener Kaffeehaus. Beide waren während ihrer Blütezeit wichtige Orte täglicher Geselligkeit und intellektuellen Austauschs.

Um den Einbruch des Kaffeeexports aus Indien während dem Zweiten Weltkrieg am Heimmarkt auszugleichen, gründete der British Raj die Kette  „India Coffee House“. Als sich nach dem Krieg der Markt wieder erholte, hätte die gesamte Kette wieder geschlossen werden sollen – wurde aber zu Genossenschaften umgewandelt, die bis heute im Eigentum der Arbeitnehmer sind.

Als offener Diskussionsraum trug das Indian Coffee House nicht nur zur Entwicklung der jungen Demokratie bei, sondern zog darüber hinaus die öffentliche Sphäre ins Innere. Die stetigen Veränderungen in der Gesellschaft, begleitet vom Aufkommen internationaler Kaffeeketten, hinterlassen zunehmend Erosionsspuren an diesen öffentlichen Innenräumen, von denen es in ganz Indien noch mehrere hundert Filialen gibt.

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A Palaver 185 – future.lab: Fieldtrips in Public Space 3

Von Redakteur am 4. November 2018 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 185  – Montag 2018 11 05- 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

future.lab – Field Trips in Public Space 3 - Reagenzglas (Süd-)Osteuropa
_185__ 2018 11 05 __ Field Trips in Public Space 3 (mp3|stream)

Neugierde ist der Antrieb für den Blick über den Tellerrand: Entdeckergeist und Wissensdurst befeuern Forscher, sich in unbekanntes Terrain zu wagen und Antworten auf zuvor selbst formulierte Aufgaben zu suchen. Waren, Investitions- und Handelströme, zu erwartende Klimaverschiebungen, Migration in vielerlei Gestalt, das Leben im Öffentlichen, städtische Entwicklungen im Nachbarschaftlichem sind die Zutaten für Expeditionen in den öffentlichen Raum.

Die 3. Ausgabe der Fieldtrips führte in das Reagenzglas Südosteuropa, ein Teil von Europa, den viele von uns mit einem unbewusst konnotativen Beigeschmack als Balkan bezeichnen.
Die Forscher sind Studenten der Fächer Raumplanung und Architektur an der Technischen Universität Wien. Die Lehrveranstaltung Fieldtrips wird vom future.lab an der TU angeboten.

Den Studierenden steht ein ganzer Beraterstab zur Seite: erfolgreiche Expeditionsteilnehmer der Fieldtrips der letzten beiden Jahre: Jerome Becker, Lukas Vejnik, Nils Peters. Stefan Ghenciulescu, Architekt in Bukarest, Herausgeber des Architekturmagazins Zeppelin, Theoretiker, Lehrer und Experte für stadtplanerische Entwicklungen der letzten 30 Jahre in Südosteuropa, 2018 Gastprofessor am future.lab. Rudolf Scheuvens, Dekan der Fakultät für Architektur und Raumplanung an der TU. Teresa Morandini, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim future.lab. Georgine Zabrana von der Stadtbaudirektion Wien, sowie Erich Streichsbier von der Magistratsabteilung 19.
Es freut besonders, dass die Stadt den vorher erwähnten Blick über den Tellerrand nicht nur fördert, sondern auch aktiv mit Einsatz und Kompetenz unterstützt.

Ziele und Beiträge der Expeditionen:

#1 Arabischer Beton in Sarajewo
von Christine Katharina Schmitz und Rafael Maria Baumgartner

#2 Mein, dein, unser Sarajewo
von Josefine Mochar und Lena Schartmüller

#3 Stadt im Konflikt – aufstrebendes Sarajevo
von Adam Gajos, Anna T. Kindorfer und Marijana Todorovic

#4 Relikte der Wild City – Belgrad
von Shanine Alpen und Anselm Hoyer

#5 Zwischen Stagnation und Wilder Entwicklung – Kaludjeirca – Belgrad
von Rafael Essl, Danijel Obradovic und Hannes Schachner

#6 Aktivismus und Öffentlicher Raum – Cluj
von Monika Georgieva, Katarina Martonakova und Sophia Clement

#7 Passive Aktivität – Naturschutz in der Stadt, Vacaresti Naturpark, Bukarest
von Roman von Dall´Armi, Max Weinstock und Richard Zaiser

#8 Öffentlichkeit im Protest, Bukarest
von Sarah Bernhard, Anna László

#9 Vom Privaten im Öffentlichen und dem Öffentlichen im Privaten, Eine Expedition nach Bukarest
von Mazarine Girardin, Karolína Plášková und Hannah Niemand

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A Palaver 184 – Kilian Kada – kadawittfeldarchitektur

Von Redakteur am 21. September 2018 | Kat: Allgemein

A Palaver 184  – Montag 2018 10 01- 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

Im Gespräch mit Kilian Kada – kadawittfeldarchitektur
_184__ 2018 10 01 __ Kilian Kada – kadawittfeldarchitektur (mp3|stream)

Über das Vermitteln von Arbeitsweisen, welche Haltung und Architektur erzeugen.

Kilian Kada ist einer der Partner und Geschäftsführer von kadawittfeldarchitektur. Das Büro kadawittfeldarchitektur beschäftigt derzeit 150 Mitarbeiter und hat neben dem Hauptstandort in Aachen in Deutschland eine Dependance in Berlin. Kilian Kada stammt aus der Südsteiermark, studierte in Wien Architektur und arbeitete nach seinem Diplom in Graz.
Am Anfang dieses A Palavers erzählt er, wie er in das Architekturbüro in Aachen, welches ursprünglich von Klaus Kada und Gerhard Wittfeld gegründet wurde, hineinwuchs. Bald war man sich klar darüber, dass man bei wachsenden Bürostrukturen eine Änderung der Arbeitsweise anstrebt, in dem sich Entwurfs- und Planungsarchitekten in Teams gemeinsam austauschen: Die Idee des „dialogischen Arbeitens“ wurde geboren. Teams und Mitarbeiter sollten eigenständig arbeiten, gecoacht von den Partnern.
Für Kilian Kada gleicht ein Entwurfsprozess immer mehr einem Storyboard, im Fall von Architektur bestehend aus Skizze, Zeichnung, Modell, Plan, 3d-Modell, Rendering und auch präziser Sprachlichkeit. Er versteht ein Architekturbüro auch als Ausbildungsstätte, sowohl für Mitarbeiter, für Schüler, und auch in der Kommunikation nach außen, wo man den Schwerpunkt nicht auf Werbung, sondern mittels eines gedruckten Magazins und Büchern auf Vermittlung von Architektur und deren Inhalten setzt.

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A Palaver 183 – Volkmar Pamer

Von Redakteur am 2. September 2018 | Kat: Allgemein

A Palaver 183  – Montag 2018 09 03- 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

Volkmar Pamer
_183__ 2018 09 03 __ Volkmar Pamer (mp3|stream)

Der Entstehung von Stadt und Architektur auf der Spur widmet A Palaver diese Sendung der Stadtplanung. Gast in dieser 183. Episode von A Palaver ist DI Volkmar Pamer von der Magistratsabteilung 21 der Wiener Stadtverwaltung. Die MA 21 ist zuständig für Stadtteilplanung und Flächennutzung.

Um den Wiener Stadtentwicklungsplan STEP 2025 umzusetzen, wurden von der Stadtplanung Zielgebiete der Stadtentwicklung definiert. Volkmar Pamer ist Zielgebietskoordinator für Liesing-Mitte. Dieser heterogene Teil von Wien erfährt seit einigen Jahren eine fundamentale Transformation. Vieljährige Erfahrung in Planungsprozessen, Blicke über den Tellerrand, individuell anpassbare Leitlinien, aber auch die Gewissheit, dass es keine universell anwendbaren Rezepte für Stadtplanung gibt, ermöglichen es Volkmar Pamer erfolgreich, kooperative Verfahren für bestimmte Quartiere gemeinsam mit den Beteiligten durchzuführen. Volkmar Pamer studierte Architektur und arbeitete mehrere Jahre als Architekt, bevor er in der Stadtplanung der Stadt Wien tätig wurde.

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A Palaver 182 – Stefan Ghenciulescu

Von Redakteur am 2. August 2018 | Kat: Allgemein

A Palaver 182  – Montag 2018 08 06- 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

Stefan Ghenciulescu
_182__ 2018 08 06 __ Stefan Ghenciulescu (mp3|stream)

Nach dem politischen Umbruch in Rumänien Ende 1989 haben sich die gesellschaftlichen Rahmenbedienungen radikal verändert und sind, fast dreißig Jahre später, noch immer von Extremen geprägt. Unser Gast ist in Bukarest als Architekt, Architekturlehrer, Architekturpublizist und Architekturforscher tätig. Er ist Experte für die Architektur in Südosteuropa und seine Forschung entspringt vielfach der Praxis: Diese Themen spannt er über seine verschiedenen Tätigkeitsfelder hinweg und macht diese so zur vielfach genutzten Ressource.

Stefan Ghenciulescu ist Chefredakteur der international orientierten Architekturzeitschrift ZEPPELIN. Um dem Dilemma zu entgehen, in dem sich Printprodukte in Konkurrenz um Aktualität mit Webplattformen befinden folgt ZEPPELIN dem Ansatz als hochwertiges Bookazine und gleichzeitig im Internet zu erscheinen. Den Name ZEPPELIN verstehen die Herausgeber als Symbol der Moderne aber auch als eine schwebende und komfortable Beobachtungsstation, die mit Flugzeugen nur wenig gemein hat. Die Redaktion ist auch eine Keimzelle für komplexe Synergie von Partnerschaften für verschiedene Projekte.

Unser Gast bemüht sich auch in seiner Lehrtätigkeit Studierende anzuleiten in Ihre Architekturentwürfe das reale Leben der Nutzer zu projizieren. Seine Empfehlung wäre auch die Rolle des Architekten zu überdenken und diese Leistung stärker als kulturelle den als künstlerische zu positionieren.

Stefan Ghenciulescu ist Gastprofessor am futur.lab der TU Wien und betreut die diesjährigen „fieldtrips“ deren Ziele heuer in Südosteuropa liegen.


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A Palaver 144 – Matthias Mulitzer (wh)

Von Redakteur am 1. Juli 2018 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 144 – Montag 2018 07 02 13:00-14:00 (wh)

Matthias Mulitzer
_144__ 2014 05 05__ Matthias Mulitzer (mp3|stream)

Matthias Mulitzer ist Architekt und in der Klarheit seines Zugangs und der Logik seiner Abläufe ist vieles erstaunlich und sympathisch: Das Thema seiner Diplomarbeit war ein Kloster in Salzburg und das stellte die Weichen für seine Tätigkeit und Passion bis heute. Mit der Diplomarbeit als Basis wurde er mit der Planung der gesamten Klosteranlage beauftragt. Die Zeitläufe in solchen Einrichtungen sind von gewöhnlichen Abläufen entkoppelt und so kann es leicht sein, dass an so einem Vorhaben schrittweise 15 Jahre lang gebaut wird. So konzentriert, wie man sich das Leben eines Mönchs oder einer Schwester vorstellt, ist wohl auch der Zugang von Matthias Mulitzer: er arbeitet allein und obwohl er der digitalen Welt nicht abgeneigt wird, zeichnet er alles mit der Hand, fertigt Pläne zumeist bis zum Format A3, um auch den Umgang damit einfach zu halten. Als international anerkannter Experte für Klöster hat er auch eine Anlage in Venezuela konzipiert und betreut auch deren Umsetzung. Aus seismischen Gründen ist es dort notwendig ein Skelett aus Stahlbetonrahmen zu bauen. Dieses ist komplett und somit ist die Geometrie für die weiteren Projektphasen fixiert, auch wenn die Ausfachung mit Adobeziegeln erst nach und nach erfolgt.
Aber Matthias Mulitzer hat auch weltliche Auftraggeber, die mit neuen Bauaufgaben wiederkehren. Diese reichen von einer Scheune für Bücher bis zur Bankfiliale am Stephansplatz in Wien.

Matthias Mulitzer bei nextroom

Viel Inspiration beim Hören wünschen
Bernhard Frodl, David Pašek und Rafael Kopper

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