A Palaver 209 – Bernhard Sommer

Von Redakteur am 24. Juni 2021 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 209 – Bernhard Sommer  – Montag 2021 07 05 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

A Palaver im Gespräch mit Bernhard Sommer.
_209__ 2021 07 05__Bernhard Sommer (mp3|stream)

A Palaver hat sich zu Bernhard Sommer eingeladen, der an der Technischen Universität in  Wien Architektur studiert hat und sich mit seinem Büro  Exikon arc & dev zt vorwiegend auf Energy Design spezialisiert.
In vielen Fällen arbeitet er mit Architekten zusammen und sieht seinen Beitrag als Verstärker von guten Ideen. Ein holistischer Blick auf die Architektur ist die erste Methode, in der als erster Schritt schon durch Organisation vielen Themen wie Schallschutz, Überhitzung etc. begegnet wird.
An dieser Stelle überträgt Bernhard Sommer seine Erfahrung aus der Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten  – von allem aber der Universität für angewandte Kunst -  bei der es aus seiner Sicht auch darum geht, die Ideen und Konzepte der Studierenden mit den richtigen Informationen zu unterstützen. Darüber hinaus wird er mit seinem Team mit präzisen Simulationen und und innovativen Ansätzen zum Ermöglicher von architektonischen Konzepten.
Gemeinsam bedauern wir die vorherrschende  Banalität der aktuellen Wohnbauproduktion in Wien, die vielfach mit den Anforderungen der Bauphysik argumentiert wird und wundern uns über den Umgang mit der Glasschule von Helmut Richter am Kinkeplatz.

Er engagiert sich intensiv für die Zukunft des Berufsfeldes von Architekten und Architektinnen und ist derzeit Vizepräsident der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Wien, Niederösterreich und Burgenland sowie ehrenamtlich Geschäftsführer der zt:akademie.

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A Palaver 208 – Ian Banerjee

Von Redakteur am 6. Juni 2021 | Kat: Allgemein

A Palaver 208 – Ian Banerjee – Montag 2021 06 07 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

A Palaver im Gespräch mit Ian Banerjee.
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Ian Banerjee
Mit breitem kulturellem Hintergrund ausgestattet hat Ian Banerjee Architektur studiert und kam dadurch zu Stadtforschung und Soziologie. Neben ausgedehnten Forschungsreisen durch die ganze Welt hat er als Journalist für 3Sat und den ORF gearbeitet. Praktisch hat er sich bei Entwicklung der nationalen Raumordnungsstrategie für den Oman eingebracht.

In seinen Forschungen interessiert sich Ian Banerjee vor allem für Städte mit hohen Innovationsgrad, wobei es ihm dabei nicht nur um Digitalisierung und die kommerzielle Anwendung von „smart city“ geht. In diesem A Palaver beschäftigen wir uns mit Voraussetzungen und Mechanismen, die Veränderungen durch Innovationen ermöglichen und am Laufen halten. Mit großem internationalem Überblick vergleicht Ian Banerjee unterschiedliche Phänomene– wie beispielsweise die jeweils lokale Umsetzung von autonomem Verkehr in ausgewählten Städten.

Aktuell ist Ian Banerjee Gastprofessor am future.lab der TU Wien und betreut gemeinsam mit Manuela Naveau die 6. Ausgabe der „fieldtrips into urban space“
www.topographies-of-change.org
www.educationalurbanism.wordpress.com

Viel Vergnügen beim Hören
wünschen
David Pašek und Bernhard Frodl

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A Palaver 207 – Najjar Najjar Architects

Von Redakteur am 2. Mai 2021 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 207 –  Najjar Najjar Architects – Montag 2021 05 03 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

A Palaver im Gespräch mit Rames Najjar.
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A Palaver freut sich unterschiedlichste Zugänge zu Architektur und die Mannigfaltigkeit in der Ausübung des Berufs der Architekten abzubilden. Wir sind in dieser Episode zu Gast bei Najjar & Najjar Architects. Das sind die Brüder Karim Najjar und Rames Najjar. Sie betreiben ihre Büros in Beirut, Libanon und in Wien. Sie hören ein Gespräch mit Rames Najjar. Najjar & Najjar Architects haben in ihrer Tätigkeit vier Standbeine: Diese sind Forschung, Lehre, Bauen und sozialarchitektonisches Engagement in Form einer NGO. Das Gespräch mit Rames Najjar untersucht Ansätze in der Forschung und deren Wiederspiegelung in der architektonischen Praxis ebenso wie die Tätigkeit einer Architektur NGO.

Viel Vergnügen beim Hören
wünschen
David Pašek und Bernhard Frodl

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A Palaver 206 – mostlikely

Von Redakteur am 4. April 2021 | Kat: Allgemein

A Palaver 206 –  mostlikely – Montag 2021 04 04 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

A Palaver im Gespräch mit Mark Neuner von mostlikely
_206__ 2021 04 04__mostlikely (mp3|stream)

Mostlikely ist gar nicht so leicht zu fassen – ein Kollektiv, das in den Bereichen Architektur, Design, Forschung und partizipativem urbanen Workshops tätig ist. Auch die ungefähr elf Mitglieder arbeiten jeweils in verschiedenen, aber nicht in allen Bereichen. In Zeiten, in denen Inhalte, Geschäftsmodelle, Projekte und Gedanken auf knappste Präsentation, in zwei Sätzen, drei Schlagworte, eine wining idea verkürzt wiedergegeben werden müssen, eigentlich denkbar schlechte Voraussetzungen. Und trotzdem funktioniert dieses Kollektiv seit ungefähr zehn Jahren, einerseits mit erzielten Erfolgen, andererseits ohne dem Brennglas der Beobachtung durch Erweiterung von Netzwerk und Entfachung sozialer Kreativität.

Mark Neuner, eines der Mitglieder von mostlikely, bietet uns im Gespräch eine interessante Erklärung: Anfänglich lernten sich die Protagonisten des Kollektivs über Musik und das gemeinsame Agieren in Wiens Clubkultur der 2000er Jahre kennen, und fanden erst nach und nach den gegenseitigen Hintergrund aus Architektur und Design heraus. Interessant auch einige Zielsetzungen: bei jedem Architekturprojekt wird um eine öffentliche Zugänglichkeit gekämpft.

In den vergangen Jahren beteiligten sich mostlikely an vielen Zwischennutzungen mit den „Sudden Workshops“ die auf dem bottom up Prinzip basieren. Die Strukturen werden mit dem günstigsten, einfachsten und zugleich nachhaltigsten Baumaterial umgesetzt: Brettern. Für den Bau stellt mostlikely sehr klare Anleitungen zur Verfügung und die Workshops folgen einem formulierten Manifest.
Weil sich mostlikely intensiv der Revitalisierung des Schwendermarktes gewidmet hat, dreht sich auch unser Gespräch viel um Märkte.

Viel Vergnügen beim Hören
wünschen
David Pašek und Bernhard Frodl

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A Palaver 205 – AbelundAbel

Von Redakteur am 28. Februar 2021 | Kat: Allgemein, apalaver Sendung

A Palaver 205 – Christoph Abel  – AbelundAbel – Montag 2021 03 01 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

A Palaver im Gespräch mit Christoph Abel von AbelundAbel
_205__ 2021 03 01__AbelundAbel (mp3|stream)

AbelundAbel ist das Architekturbüro von Christoph und Barbara Abel mit Hauptsitz in Klagenfurt. Die Büroflächen teilen sie sich mit vielen weiteren Kreativen aus verschiedenen Bereichen – die Ihre Umgebung, im konkreten Fall den Lendhafen auch aktiv gestalten und beleben: einerseits durch ein intensives Kulturprogramm – andererseits durch Bemühungen um Erhaltung und neue Nutzungen der vorhandenen Gebäude, die den Charakter dieses Stadtraums prägen.Dieser Prozess entspricht auch den Vorstellungen wie sich Aufträge entstehen: durch selbst initiierte Projekte und Konzepte, die erst in einem zweiten Schritt die Bauherren finden.
Christoph Abel plädiert im Laufe unseres Gesprächs für eine Wertschätzung der vorhandenen Gebäudestruktur und für einen „Umraumschutz“. Voraussetzung dafür sieht er in der  Architekturvermittlung, die eine Grundlage für eine qualifizierte Auseinandersetzung ermöglicht – idealerweise setzt diese im Kindesalter an – wie die Initiative „Spielraum Architektur“ oder für etwas ältere die „Architekturtage“ an deren Organisation sich das AbelundAbel seit Jahren auch beteiligt.

Viel Inspiration beim Hören wünschen
Bernhard Frodl und David Pašek

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A Palaver 118 – Schlögl & Süß Architekten (WH)

Von Redakteur am 1. Januar 2021 | Kat: Allgemein

A Palaver 118 – Schlögl & Süß Architekten (WH) – Montag 2021 01 04 – 13:00 Orange 94.0

Schlögl & Süß Architekten
_118__ 2012 01 02 __ Schlögl & Süß (mp3|stream)

A Palaver wiederholt eine Sendung vom Jänner 2012 mit Schlögl & Süß Architekten.

Hanno Schlögl ist Anfang Dezember 76-jährig verstorben. Hanno Schlögl und Daniel Süß unterhielten von 2003 bis 2018 eine Büropartnerschaft als Schlögl & Süß Architekten. Aus dieser Zeit datiert dieses A Palaver Radiogespräch.

Ein Gespräch mit den Tiroler Architekten Hanno Schlögl und Daniel Süß. Sie zählen zu den Meistern der Architektur in Tirol. Davon zeugt ein bisher umfangreiches Werk an verschiedenen Bauten, welche vor allem in Tirol errichtet wurden. Dazu zählen die Galerie im Taxispalais, die Leitstelle Tirol, das Landhaus 1, die Hypo Bank Tirol, die Adaptierung der Stationen der Nordkettenbahnen, Swarovski Geschäfte in Wien und Innsbruck, eine Wohnanlage in Hall in Tirol und viele andere mehr. Interessant bei dieser Architekturpartnerschaft ist der Altersunterschied der beiden Architekten. Auch die Einbindung von Kunst in ihre Architektur spielt eine wesentliche Rolle, wobei der Kunst nie ein dekorativer Charakter zukommt. 2011 erschien bei Springer eine Monographie über Schlögl & Süß Architekten von Otto Kapfinger mit 12 ausgewählten Bauwerken (ISBN: 978-3-7091-0849-9).

www.arch-schloegl.at

Einen guten Start ins neue Jahr wünschen Bernhard Frodl und David Pašek.

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A Palaver 204 – future.lab: fieldtrips in public space #5

Von Redakteur am 6. Dezember 2020 | Kat: Allgemein, apalaver Sendung

A Palaver 204 future.lab: fieldtrips in public space #5 – Montag 2020 12 07 – 13:00 Orange 94.0

Field Trips in Public Space #5: BIG THINGS. Öffentliche Räume im Wohnungsbau der 60er und 70er Jahre
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Bereits zum 5. Mal veranstaltet das futurelab der TU Wien das experimentelle Format der Fieldtrips, wobei sich Studierende aus Architektur und Raumplanung auf Expedition begeben um öffentliche Räume zu erforschen.
Unter Vorgabe markanter großformatiger Siedlungsbauten aus der Nachkriegsmoderne quer durch Europa, entwickeln die Studenten mit wissenschaftlicher Methodik spezifische Forschungsfragen nach Raumqualitäten, gesellschaftlichen Strukturen, sozialen Aspekten und Veränderungen, die in einer kurzen Forschungsreise zu Standorten in Amsterdam, London, Genua, Rom, Split und Skopje führen.
Unterstützt werden die Expeditionsteams in ihren Forschungen von der diesjährigen Gastprofessorin Maren Harnack (Professorin für Städtebau an der Frankfurt University of Applied Sciences, urbanorbit), von Experten für Planungsstrategie der Stadt Wien (MA19, Magistratsdirektion), sowie dem Betreuerstab des future.lab.
Dieses Jahr konnten nur einige Forscher ihre Expeditionsziele erreichen. Für die Untersuchung der selbst gewählten Aufgabenstellung vor Ort entwickelte jedes Team ein Set an Methoden, die an den Standorten zur Anwendung kamen oder kurzfristig den Gegebenheiten angepasst werden mussten. Jene, die pandemiebedingt die Reise nicht antreten konnten, nutzten Onlinetools, um sich der Beantwortung möglichst vieler Forschungsfragen anzunähern.

Als Teil der Auswertung gestalten die Forscher wie Auslandskorrespondenten kurze Radiofeatures über ihre Expeditionen, die wir in diesem A Palaver präsentieren.

Amsterdam (NL)
Bijlmermeer // Zwischenräume des Alltags
Gabriela Goranova-Banovic, Martin Schwemberger

Brüssel (BEL)
Expedition Cité Modèle/Modelwijk // Mon Amie La Cité Modèle
Viola Rösch, David Djuric, Ivan Jokic,

Genua (IT)
Pegli 3 alias le Lavatrici // Puzzling Concrete Levelscape(s)
Lea Kavvasiadi, Nikolaos Kouklakis, Ioana Morariu

London (GB)
Stadtteil Pimlico, Lillington Gardens // Das alltäglich Banale
Asli Candan, Yeon-Kyu Lee

Rom (IT)
Corviale // one kilometer of problems?
Denise Goff, Larissa Hollub

Skopje (MKD)
City Wall // Suche nach lokaler Identität
Katharina Greiner, Simon Berger, Tobias Koch

Split (CRO)
Split 3 // Gebaute sozialistische Utopie
Elio Pescatore und Claudia Schaefers

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A Palaver 203 – Das Künstlerkollektiv Steinbrener/Dempf & Huber

Von Redakteur am 1. November 2020 | Kat: Allgemein

A Palaver 203 – Steinbrener/Dempf & Huber – Montag 2020 11 02 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0
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Das Künstlerkollektiv Steinbrener/Dempf & Huber

Arbeiten des Wiener Trios Steinbrener/Dempf & Huber werden der einen oder dem anderen Stadtbenutzer bekannt sein, ohne die Urheber dahinter zu kennen: Delete!, die gelb verhängten Werbeschilder in der Neubaugasse (2005),  Trouble in Paradies, Skulpturen in den Gehegen des Tiergartens Schönbrunn (2009), To be in Limbo, hängender Felsbrocken in der Jesuitenkirche (2015) …


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A Palaver 202 – Nina Valerie Kolowratnik

Von Redakteur am 4. Oktober 2020 | Kat: Allgemein

A Palaver 202 – Nina Valerie Kolowratnik – Montag 2020 10 06 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0
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A Palaver – Nina Valerie Kolowratnik

The field of architecture is already wide and our today’s guest extends the borders even further: Already her architecture master theses at Graz University of Technology called “Kafr’Inan – Images of Presence for a Landscape of Absence: A Spatial Re-reading of the Palestinian Refugee Question” turned her interests toward issues of forced migration, socio-cultural claims to land and property. Within her architectural research practice, she uses the tools of architecture to develop spatial notational systems that translate and communicate different truths within legal and human rights debates.

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A Palaver 188 – Heinz Frank

Von Redakteur am 6. September 2020 | Kat: Allgemein, apalaver Sendung

Wiederholung in Memoriam Heinz Frank
Montag 2020 09 07 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

Jene Architektur des in sich Wohnens  – Die Wohnung von Heinz Frank
_188__ 2019 02 04__Die Wohnung des Heinz Frank (mp3|stream)

Heinz Frank, Jahrgang 1939, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien Architektur bei Ernst Plischke zusammen mit Zeitgenossen wie Hermann Czech oder Luigi Blau. Ursprünglich gelernter Elektromechaniker, besuchte er eine Abendschule, um Bauzeichner zu werden. Durch Zufälle und angeregt durch Dritte, bewarb er sich schließlich in der Meisterklasse von Ernst Plischke. Nach dem Studium arbeitete er zuerst in verschiedenen Architekturbüros und konnte dann selber mehrere Wohnungs- und Geschäftsinterieurs realisieren. Deren weiterer Verbleib oder Existenz gilt es noch zu erforschen. Er selber sieht die Architektur als sein Sprungbrett zur Kunst, der er sich immer mehr zu widmen begann. Ausgangspunkt für seine künstlerischen Arbeiten waren auf kleinen Zetteln notierte Sätze, denen er sich in Bild und Skulptur anzunähern suchte. Inhalt auf Zettel und Skulptur/Bild führen durch ihre parallele Dualität zu einer erweiterten Rezeption des jeweiligen Gegenstückes.

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