A Palaver 193 – futur.lab: field trips in urban space 4

Von Redakteur am 3. August 2019 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 193 – futur.lab: field trips in urban space 4 – Montag 2019 08 05 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

futur.lab: field trips in urban space 4
_193__ 2019 08 05__future.lab fieldtrips 4 (mp3|stream)

Bereits zum vierten Mal entsandte das future.lab der TU Wien in Kooperation mit der Stadt Wien Student_innen der Raumplanung und der Architektur mit präzisen Forschungsfragen auf  Expedition in den öffentlichen Raum. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung und wie bei einer klassischen Expedition formulieren die Studenten dabei ein theoretisch fundiertes Forschungsvorhaben, um Mittel für Ihre Forschungsreise zu werben.
Bei dieser Ausgabe der Fieldtrips rücken Städte am Rand von Südosteuropa ins Blickfeld: sei es der Rand wie im Fall von Görz eine Staatsgrenze, bei der eine Stadt aus zwei Teilen besteht, oder als Randlage von Europa gemeint, oder wie im Falle von Sulina in Rumänien der Rand zwischen Zivilisation, Wasser und Naturreservat.
Teil der Abgabe ist ein Radiobeitrag und so bekommen wir in der Sendung einen Eindruck der Expeditionen nach Czernowitz in der Ukraine, nach Sulina und Temeswar in Rumänien, nach Tirana in Albanien, sowie nach Görz, das aus einem italienischen und slowenischen Teil besteht.

#1
Beginnen wir mit einer Expedition nach Czernowitz.
„Czernowitz – Identitäten einer Stadt.“ Ein Bericht von Magdalena Bürbaumer, Jakob Holzer, Maximilian Dietz, Helena Bernhardt und Gunnar Grandel.

#2
Sulina liegt im Donaudelta in Rumänien.
„(Nicht)Sehenswürdigkeiten & wo sie zu finden sind“, ist der Titel von Marion Müller, Viktoria Wagenleitner und Denis Wizke, die bei Ihrer Expedition Isolation, Peripherie und Verfall einer schrumpfenden Stadt untersucht haben.

#3
Auch Maurice Schreiberhuber brachte seine Expedition nach Sulina, Rumänien. Er setzt sich mit Kultur und Identität der russischen Lipowaner, einer ethnischen Minderheit, im öffentlichen Raum von Sulina auseinander.

#4
„Räumliche Identitäten im Wandel“. Die Bedeutung des Aufeinandertreffens von historischem Erbe, Lebensalltag und Zukunftsplänen für die Identifikation mit dem öffentlichen Raum in Temeswar.  Ein Feature von Cristian Andronic und Mathias Seelmann aus Temeswar, Rumänien.

#5
Joshua Lorenz, Valentin Promberger und Karina Ruseva hatten einen urban Carpet im Gepäck Ihrer Expedition, als Ausgangspunkt zur Erforschung des öffentlichen Lebens junger Menschen in Tirana, Albanien.

#6
Interkulturalität und Austausch an einer gemeinsamen Grenze, diesen Aspekten haben sich Betül Kazanpinar und Carolina Würmseher in Görz gewidmet, auf Italienisch Gorizia, auf Slowenisch Nova Goriza.

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A Palaver 192 – Eva Jiricná

Von Redakteur am 29. Juni 2019 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 192 Eva Jiricná – Montag 2019 07 01 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

Eva Jiricná
_192__ 2019 07 01__Eva Jiricná (mp3|stream)


The guest of this episode is a fascinating Czech architect and designer, who due to the cold war had to spend a significant part of her life in London. After working on important projects, like the harbor in Brighton and cooperations with world-famous personalities like Richard Rogers and Ove Arup,  she started her own office called EJAL.

Her architecture is based on optimism and due to her profound understanding of material properties and structure, she was able to create spaces of incredible lightness and elegance. She is famous for glass staircases but has planned also hotels, bridges, educational buildings as well as a concert hall and much more.
Only after the velvet revolution, Eva Jiricná could extend her focus to the country of her origin and realize important projects there, as well as influence the development of architecture as a professor at the VŠUP in Prague. In 1999 she started the office AI – DESIGN in partnership with Petr Vagner.
At the occasion of her birthday, the cultural center DOX in Prague presents her rich portfolio in an impressive exhibition.

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A Palaver 191 – Juri Troy

Von Redakteur am 1. Juni 2019 | Kat: Allgemein, apalaver Sendung

A Palaver 191 Juri Troy – Montag 2019 06 03 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

Juri Troy
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Früher kam es häufiger vor, dass Architekten als Grundlage ihres beruflichen Werdeganges eine handwerkliche Ausbildung absolvierten. Diesen Weg beschritt auch Juri Troy, der mit jeder weiteren Ausbildungsstufe auch einen geografischen Schritt von Vorarlberg Richtung Osten setzte, um schließlich beim Architekturstudium an der Akademie für bildende Kunst in Wien anzukommen.
Mit einem Wettbewerbserfolg gleich nach dem Diplom gründete er früh sein eigenes Architekturbüro, das feine und klare Positionen mit dem Anspruch einer holistischen Architektur verfolgt. Dies beginnt beim Verständnis der regionalen Zusammenhänge, des Ortes, des Bauplatzes, des Programms und führt über den formalen Umgang mit dem Baukörper, der Lichtführung, dem Einsatz von heimischen nachwachsenden Materialien bis zu durchdachten Details. Seine gebauten Referenzen ziehen weitere Auftraggeber an, die den holistischen Ansatz schätzen.
Wir sprechen über das Bauen in Kulturlandschaften, dem Umgang mit Landschaft und Topographie und reflektieren die Frage, ob sich Architekten aus ökologischen Gründen Einfamilienhäusern widmen sollten.
Das Zitat „Zuerst formen wir unsere Gebäude, dann formen sie uns.“ von Winston Churchill steht als Banner auf der Startseite seine Hompage und über Umwege erläutert Juri Troy die Bedeutung des Zitates und wie dieser die Gesellschaft reflektiert.

Einige Jahre hat Juri Troy auch im Vorstand der ÖGFA an der Weiterentwicklung des Verständnisses für Baukultur mitgewirkt.

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A Palaver 190 – EOOS

Von Redakteur am 3. Mai 2019 | Kat: Allgemein

A Palaver 190 EOOS – Montag 2019 05 06 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

EOOS
ein Gespräch mit Harald Gründl und Lotte Kristoferitsch
_190__ 2019 05 06__EOOS (mp3|stream)

Als Absolventen der Universität für angewandte Kunst gründeten Gernot Bohmann, Martin Bergmann und Harald Gründl 1995 das Designstudio EOOS. Der Ansatz, Gegenstände und Räume im Diskurs zwischen Archaik und Hightech grundlegend neu zu denken und mit einem soziokulturellen Hintergrund in Einklang zu bringen, wurde auch von engagierten Firmen am Markt erkannt. Daraus entstanden langfristige Kooperationen zwischen Herstellern und den Designern.
Die Arbeiten von EOOS basieren auf teils auf langfristigen Recherchen. Die drei Partner arbeiten mit ihrem Team nach ihrer Überzeugung, dass das, was EOOS macht, einer alleine nicht denken kann. Sie sehen die Rolle von Design heute nicht als die Beantwortung, sondern als das Stellen von Fragen.
Seit der Finanzkrise im Jahr 2008 erweiterten die Designer ihr Tätigkeitsfeld um Forschungen zu sozialen und ökologischen Designprozessen, die sie im Rahmen des eignes dafür gegründeten Institute of Design Research Vienna (idrv) fokussieren können. Durch den Erfolg und den Kontext, aus dem EOOS kommen, können diese Themen auch Teile der Gesellschaft außerhalb der üblichen Nische an Designinteressierten erreichen.

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A Palaver 189 – LandLuft Universität

Von Redakteur am 24. März 2019 | Kat: Allgemein

A Palaver zur LandLuft Universität
_189__ 2019 04 01__LandLuft Universität (mp3|stream)

Wir unterhalten uns diesmal mit Elisabeth Leitner und Alfons Dworsky über LandLuft: Verein zur Förderung von Baukultur in ländlichen Räumen. LandLuft feiert sein zwanzigjähriges Bestehen mit einer zwei Wochen dauernden offenen Universität an der TU Wien.

Alfons Dworsky hat sich über Jahrzehnte auf universitärer Ebene mit dem ländlichen Raum auseinandergesetzt und Elisabeth Leitner übernahm gerade den Vorsitz des Vereins von Roland Gruber.


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A Palaver 188 – Heinz Frank

Von Redakteur am 31. Januar 2019 | Kat: Allgemein, apalaver Sendung

Montag 2019 02 04 – 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

Jene Architektur des in sich Wohnens  – Die Wohnung von Heinz Frank
_188__ 2019 02 04__Die Wohnung des Heinz Frank (mp3|stream)

Heinz Frank, Jahrgang 1939, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien Architektur bei Ernst Plischke zusammen mit Zeitgenossen wie Hermann Czech oder Luigi Blau. Ursprünglich gelernter Elektromechaniker, besuchte er eine Abendschule, um Bauzeichner zu werden. Durch Zufälle und angeregt durch Dritte, bewarb er sich schließlich in der Meisterklasse von Ernst Plischke. Nach dem Studium arbeitete er zuerst in verschiedenen Architekturbüros und konnte dann selber mehrere Wohnungs- und Geschäftsinterieurs realisieren. Deren weiterer Verbleib oder Existenz gilt es noch zu erforschen. Er selber sieht die Architektur als sein Sprungbrett zur Kunst, der er sich immer mehr zu widmen begann. Ausgangspunkt für seine künstlerischen Arbeiten sind auf kleinen Zetteln notierte Sätze, denen er sich in Bild und Skulptur anzunähern sucht. Inhalt auf Zettel und Skulptur/Bild führen durch ihre parallele Dualität zu einer erweiterten Rezeption des jeweiligen Gegenstückes.

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A Palaver 187 – Architekturfreie Zone III

Von Redakteur am 25. Dezember 2018 | Kat: Allgemein

A Palaver 187  – Montag 2019 07 07- 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

Architekturfreie Zone III
oder das Neujahrskonzert

_187__ 2019 01 07__ Architekturfreie Zone III (stream)

Unsere Sendung ist Wortlastig und wenn Musik vorkommt, dann bemühen wir uns die Musikempfehlungen unserer Gäste zu spielen. Zuletzt haben wir 2007 mit einem eigenen Musikprogramm begrüßt. 2019 ist also Zeit für eine Neuauflage.

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A Palaver 186 – The Democratic Club

Von Redakteur am 1. Dezember 2018 | Kat: Allgemein

A Palaver 186  – Montag 2018 12 03- 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

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The Democratic Club
Indian Coffee House / Wiener Kaffehaus

Eine Forschungsreise von Carina Sacher und Lukas Vejnik.

The Democratic Club ist ein Dialog zwischen zwei einzigartigen Institutionen: dem Indian Coffee House und das Wiener Kaffeehaus. Beide waren während ihrer Blütezeit wichtige Orte täglicher Geselligkeit und intellektuellen Austauschs.

Um den Einbruch des Kaffeeexports aus Indien während dem Zweiten Weltkrieg am Heimmarkt auszugleichen, gründete der British Raj die Kette  „India Coffee House“. Als sich nach dem Krieg der Markt wieder erholte, hätte die gesamte Kette wieder geschlossen werden sollen – wurde aber zu Genossenschaften umgewandelt, die bis heute im Eigentum der Arbeitnehmer sind.

Als offener Diskussionsraum trug das Indian Coffee House nicht nur zur Entwicklung der jungen Demokratie bei, sondern zog darüber hinaus die öffentliche Sphäre ins Innere. Die stetigen Veränderungen in der Gesellschaft, begleitet vom Aufkommen internationaler Kaffeeketten, hinterlassen zunehmend Erosionsspuren an diesen öffentlichen Innenräumen, von denen es in ganz Indien noch mehrere hundert Filialen gibt.

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A Palaver 185 – future.lab: Fieldtrips in Public Space 3

Von Redakteur am 4. November 2018 | Kat: apalaver Sendung

A Palaver 185  – Montag 2018 11 05- 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

future.lab – Field Trips in Public Space 3 - Reagenzglas (Süd-)Osteuropa
_185__ 2018 11 05 __ Field Trips in Public Space 3 (mp3|stream)

Neugierde ist der Antrieb für den Blick über den Tellerrand: Entdeckergeist und Wissensdurst befeuern Forscher, sich in unbekanntes Terrain zu wagen und Antworten auf zuvor selbst formulierte Aufgaben zu suchen. Waren, Investitions- und Handelströme, zu erwartende Klimaverschiebungen, Migration in vielerlei Gestalt, das Leben im Öffentlichen, städtische Entwicklungen im Nachbarschaftlichem sind die Zutaten für Expeditionen in den öffentlichen Raum.

Die 3. Ausgabe der Fieldtrips führte in das Reagenzglas Südosteuropa, ein Teil von Europa, den viele von uns mit einem unbewusst konnotativen Beigeschmack als Balkan bezeichnen.
Die Forscher sind Studenten der Fächer Raumplanung und Architektur an der Technischen Universität Wien. Die Lehrveranstaltung Fieldtrips wird vom future.lab an der TU angeboten.

Den Studierenden steht ein ganzer Beraterstab zur Seite: erfolgreiche Expeditionsteilnehmer der Fieldtrips der letzten beiden Jahre: Jerome Becker, Lukas Vejnik, Nils Peters. Stefan Ghenciulescu, Architekt in Bukarest, Herausgeber des Architekturmagazins Zeppelin, Theoretiker, Lehrer und Experte für stadtplanerische Entwicklungen der letzten 30 Jahre in Südosteuropa, 2018 Gastprofessor am future.lab. Rudolf Scheuvens, Dekan der Fakultät für Architektur und Raumplanung an der TU. Teresa Morandini, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim future.lab. Georgine Zabrana von der Stadtbaudirektion Wien, sowie Erich Streichsbier von der Magistratsabteilung 19.
Es freut besonders, dass die Stadt den vorher erwähnten Blick über den Tellerrand nicht nur fördert, sondern auch aktiv mit Einsatz und Kompetenz unterstützt.

Ziele und Beiträge der Expeditionen:

#1 Arabischer Beton in Sarajewo
von Christine Katharina Schmitz und Rafael Maria Baumgartner

#2 Mein, dein, unser Sarajewo
von Josefine Mochar und Lena Schartmüller

#3 Stadt im Konflikt – aufstrebendes Sarajevo
von Adam Gajos, Anna T. Kindorfer und Marijana Todorovic

#4 Relikte der Wild City – Belgrad
von Shanine Alpen und Anselm Hoyer

#5 Zwischen Stagnation und Wilder Entwicklung – Kaludjeirca – Belgrad
von Rafael Essl, Danijel Obradovic und Hannes Schachner

#6 Aktivismus und Öffentlicher Raum – Cluj
von Monika Georgieva, Katarina Martonakova und Sophia Clement

#7 Passive Aktivität – Naturschutz in der Stadt, Vacaresti Naturpark, Bukarest
von Roman von Dall´Armi, Max Weinstock und Richard Zaiser

#8 Öffentlichkeit im Protest, Bukarest
von Sarah Bernhard, Anna László

#9 Vom Privaten im Öffentlichen und dem Öffentlichen im Privaten, Eine Expedition nach Bukarest
von Mazarine Girardin, Karolína Plášková und Hannah Niemand

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A Palaver 184 – Kilian Kada – kadawittfeldarchitektur

Von Redakteur am 21. September 2018 | Kat: Allgemein

A Palaver 184  – Montag 2018 10 01- 13:00 – 14:00 auf Radio O94,0

Im Gespräch mit Kilian Kada – kadawittfeldarchitektur
_184__ 2018 10 01 __ Kilian Kada – kadawittfeldarchitektur (mp3|stream)

Über das Vermitteln von Arbeitsweisen, welche Haltung und Architektur erzeugen.

Kilian Kada ist einer der Partner und Geschäftsführer von kadawittfeldarchitektur. Das Büro kadawittfeldarchitektur beschäftigt derzeit 150 Mitarbeiter und hat neben dem Hauptstandort in Aachen in Deutschland eine Dependance in Berlin. Kilian Kada stammt aus der Südsteiermark, studierte in Wien Architektur und arbeitete nach seinem Diplom in Graz.
Am Anfang dieses A Palavers erzählt er, wie er in das Architekturbüro in Aachen, welches ursprünglich von Klaus Kada und Gerhard Wittfeld gegründet wurde, hineinwuchs. Bald war man sich klar darüber, dass man bei wachsenden Bürostrukturen eine Änderung der Arbeitsweise anstrebt, in dem sich Entwurfs- und Planungsarchitekten in Teams gemeinsam austauschen: Die Idee des „dialogischen Arbeitens“ wurde geboren. Teams und Mitarbeiter sollten eigenständig arbeiten, gecoacht von den Partnern.
Für Kilian Kada gleicht ein Entwurfsprozess immer mehr einem Storyboard, im Fall von Architektur bestehend aus Skizze, Zeichnung, Modell, Plan, 3d-Modell, Rendering und auch präziser Sprachlichkeit. Er versteht ein Architekturbüro auch als Ausbildungsstätte, sowohl für Mitarbeiter, für Schüler, und auch in der Kommunikation nach außen, wo man den Schwerpunkt nicht auf Werbung, sondern mittels eines gedruckten Magazins und Büchern auf Vermittlung von Architektur und deren Inhalten setzt.

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