A Palaver 114 – Hannes Stiefel (wh)

Von Redakteur am 5. Dezember 2016 | Kat: Allgemein

Montag 2016 12 06 13:00-14:00 – radio O94

Hannes Stiefel
_114__ 2011 09 05 __ Hannes Stiefel (mp3|stream)

Hannes Stiefel unterrichtete an diversen Architekturinstitutionen in Österreich, der Schweiz und den USA. In seinem Büro Stiefel & Company
Architects entstehen neben der Lehre selbstständige Projekte. Seine Arbeiten wurden mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, u. a. Preis für experimentelle Tendenzen in der Architektur (1995), 2. Preis Wettbewerb Kunsthaus Graz (2000), 2. Preis Wettbewerb Portal Roppener Tunnel Tirol (2005), 1. Preis Wettbewerb Landhausplatz Innsbruck (2008) Team LAAC Aste/Ludin Stiefel/Kramer Grüner (Fertigstellung 2011), …

Im Gespräch berichtet Hannes Stiefel über Themen und Inhalte, die Eingangspunkte für Projekte bilden und die sich durch das Mittel der Überlagerung mit den Aufgabenstellungen in seine Architektur einfließen. Themen sind beispielsweise das fortlaufende Haus, sowie das Faux Terrain, welche in seinen Projekten wiederkehren.

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A Palaver 166 – Architektur und Recht mit Petra Rindler

Von Redakteur am 6. November 2016 | Kat: Allgemein

Montag 2016 10 07 13:00-14:00 – radio O94

Architektur und Recht mit Petra Rindler
_166__ 2016 11 07__ Architektur und Recht mit Petra Rindler (mp3|stream)

A Palaver 166 – Architektur und Recht – ein Gespräch mit Petra Rindler – 2016 11 07

A Palaver bringt diesmal eine Sendung zu einem speziellen Thema in der Architektur. Ein Bauwerk entsteht nicht nur durch Planung und materielle Erschaffung, sondern immer mehr durch die Anwendung eines komplizierten Geflechts rechtlicher Bestimmungen: Eurocodes, Baugesetze, Normen, Richtlinien … Wir sprechen mit der Rechtsanwältin Mag. Petra Rindler von der Kanzlei Pflaum Karlberger Wiener Opetnik Rechtsanwälte.

Petra Rindler - Expertin für Baurecht (c) Andreas Buchberger

Am Beginn eines Auftrages muss schon die Zusammenarbeit zwischen Klient und Architekt/in irgendwie geregelt werden.

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A Palaver 165 – future.lab -> fieldtrips

Von Redakteur am 3. Oktober 2016 | Kat: Allgemein

Montag 2016 10 03 13:00-14:00 – radio O94

future.lab -> field trips in Public Space – Erkundungen einer gefährdeten Spezies von Raum.
_165__ 2016 10 03__ future.lab -> fieldtrips (mp3|stream)

A Palaver widmet diese Sendung zwei Expeditionen in den öffentlichen Raum. Die Forscher sind Studenten der Technischen Universität in Wien und waren zu selbst definierten Themenstellungen in Madrid und Rom unterwegs. Nach den Forschungsreisen entstanden Radiofeatures für diese Sendung.

Die Forschungsreisen – die fieldtrips –fanden im Rahmen einer eigens entwickelten einjährigen Lehrveranstaltung an der Technischen Universität statt. Diese Lehrveranstaltung ist Teil einer längerfristigen Kooperation der Universität mit der Stadt Wien. Zuerst mussten von den Studenten Themen beschrieben, Methoden entwickelt und Forschungsanträge gestellt werden. Nach Auswahl der Teams die Expeditionen geplant und durchgeführt werden. Als Ergebnis war von den Forschern ein Bericht zu verfassen aber auch ein Radiobeitrag zu gestalten.

Sowohl die Universität als auch die Stadt Wien haben großes Interesse am Umgang mit öffentlichem Raum in anderen europäischen Städten. Direkte Vergleiche sind vielleicht nicht immer angebracht, aber es lassen sich Gemeinsamkeiten und ähnliche Fragestellungen erörtern. Veränderungen, die beispielsweise durch Klimaänderungen oder Migration verursacht werden, müssen auch in Wien in der Planung rechtzeitig antizipiert werden.

In der Sendung zu hören sind zwei Features, eines zu den den inneren und äußeren Peripherien in Madrid und eines auf den Spuren der polyphasischen Stadt in Rom. Ergänzend dazu hören Sie Gespräche zu Aufgabenstellung und Entwicklung des Formates der fieldtrips und Erwartungen von Seiten der Stadt.

mit
Helene Schauer, Klara Hubicek, Expeditionsteam fieldtrip Madrid
Lukas Vejnik, Jerome Becker, Expeditionsteam fieldtrip Rom
Georgine Zabrana, Stadtbaudirektion Wien
Rudolf Scheuvens, Dekan Architektur und Raumplanung TU Wien

futurelab.tuwien – fieldtrips

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A Palaver 164 – CeMM – brainlounge

Von Redakteur am 26. August 2016 | Kat: Allgemein, apalaver Sendung

CeMM – brainlounge
_164__ 2016 09 05__ CeMM brainlounge (mp3|stream)

„… die Moleküle zum Tanzen bringen …“
Das Wiener Forschungszentrum CeMM und seine Brain Lounge

Neue Räume kreieren neue Inhalte und neue Inhalte formen neue Räume. Kurz zusammengefasst steht diese Idee hinter der Entwicklung eines Raumes, der die Kreativität und die Ideenfindung entfesseln soll. Die Brain Lounge des CeMM – Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – ist kein durchgestylter Besprechungsraum, sondern spricht durch von verschiedenen Künstlern geschaffene Interventionen alle Sinne seiner Benutzer an. Diese Entrückungen aus dem Alltag bringt ein unbewusstes zusätzliches kreatives Moment in die Arbeit der Wissenschaftler.
„… die Moleküle zum Tanzen bringen …“, dieses Zitat von Karl Emilio Pircher beschreibt im übertragenen Sinn die Intention für die Entwicklung der Brain Lounge, ideelle Werte physisch werden zu lassen.

Sie hören ein A Palaver, das mit folgenden Gästen in der Brain Lounge aufgenommen wurde:
Giulio Superti-Furga, Direktor CeMM
Jörg Menche, Forschungsgruppenleiter CeMM
Ernst M. Kopper, Architekt
Fidel Peugeot, Walking-Chair Design Studio
Karl Emilio Pircher, Walking-Chair Design Studio

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A Palaver 163 – Mondikolok 1:1

Von Redakteur am 29. Juli 2016 | Kat: Allgemein

Montag 2016 08 01 13:00-14:00 – radio O94

Mondikolok 1:1
_163__ 2016 08 01__ Mondikolok 1:1 (mp3|stream)

David Kraler und Christoph Lachberger hatten den Wunsch Ihr Architekturstudium an der Technischen Universität Wien mit einer Diplomarbeit abzuschließen, die auch eine Realisierung beinhaltet. Was liegt also näher als eine Krankenstation im Südsudan zu planen und zu bauen? Praktisch Alles könnte man Einwenden und man hätte auch Recht damit.

Der Anstoß für die Arbeit ging vom Osttiroler Kinderarzt Dr. Franz Krösslhuber aus, der im Südsudan schon aktiv war und bereits eine Krankenstation in Planung hatte. Vom Enthusiasmus und den Ansprüchen der Studenten war er so beeindruckt, dass es zu einem gemeinsamen Vorhaben wurde. Am Beginn stand eine ausgedehnte Forschungsreise in den Südsudan, den jüngsten Staat dieser Erde, der eine flächenmäßige Ausdehnung Frankreichs hat. Bei diesem Fieldtrip studierten die beiden die lokale Baukultur und sie erforschten das Verhalten von Termiten.

Angefangen von der Recherche zum regionalen Gesundheitssystem, über Bautraditionen und lokale Bedürfnisse streckt sich das Gespräch hin bis zur Umsetzung des Gesundheitszentrums, durch welche die beiden Diplomanden zu Experten im Lehmbau wurden. Von der Einbindung der örtlichen Bevölkerung und den damit verbundenen Problemen, Bürgerkrieg, akademischer Ignoranz und dem Umstand, alle Probleme ohne Rückhalt selbst zu lösen, wird auch erzählt.

Über 3 Jahre und mit verschiedenen Schwierigkeiten entstand in Mondikolok mit Unterstützung und im Dialog mit der lokalen Bevölkerung eine Krankenstation, die die lokale Baukultur aufnimmt und in einigen wichtigen Aspekten, wie Raumklima oder Termitenschutz weiter entwickelt.

Wir hören gespannt zu, wie mit Macheten Sichtschneisen für die Grundstücksvermessung geschlagen oder ein 800 Kilogramm schwerer Dachträger ohne Kran auf sechs Meter Höhe befördert werden. Dieses A Palaver liegt im Spannungsbogen zwischen Anthropologie und Architektur, zwischen Planung und Realisierung, zwischen Österreich und dem Südsudan.


gelatat.wordpress.com

jalimo-hospital

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A Palaver 162 – Konrad Frey

Von Redakteur am 4. Juli 2016 | Kat: Allgemein, apalaver Sendung

Montag 2016 07 06413:00-14:00 – radio O94

Konrad Frey
_162__ 2016 07 04__ Konrad Frey (mp3|stream)

Konrad Frey hat sich zuerst für Chemie entschieden und kam erst über direkte Erfahrung zur Architektur. Gerne zitiert er seine Frau die meint, „Wer als Kind gute Architektur erleben darf [….] der ist nie mehr derselbe“.

Jahrzehntelang hat er den höchsten Anspruch an das grundlegende Denken und die Erfindung in der Architektur gelegt. Sehr früh hat er sich mit solarer Architektur beschäftigt und Material ans Limit geführt. Zu seinen Schlüsselprojekten gehört das Haus Fischer am Grundlsee, das Kunsthaus Mürzzuschlag oder der Kindergarten Pachern.

Wir besuchten Ihn in seinem neuen „low budget loft house“ in Hart, dass als prototypisches Fertigteilhaus gedacht ist: unter einem Satteldach bietet es eine Vielfalt an Möglichkeiten für den Ausbau. Dabei erleben die Bewohner eine ungewöhnliche Raumdiversität mit drei verschiedenen Raumhöhen auf 120m2. Ungewöhnlich ist auch die enge Anbindung an den Außenraum.

Zu diesem Vorhaben meint er, „die höchste Qualität schrammt nahe am Banalen – der aufmerksame Betrachter ist immer beeindruckt wenn etwas einen guten Eindruck macht und einfach aus wenig wertvollen Elementen aufgebaut ist.

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A Palaver 161 – Peter Kogler

Von Redakteur am 3. Juni 2016 | Kat: apalaver Sendung

Montag 2016 06 06 13:00-14:00 – radio O94

Peter Kogler
_161__ 2016 06 06__ Peter Kogler (mp3|stream)

Die Kunst von Peter Kogler berührt die Betrachter auf verschiedenen Ebenen der Rezeption und regt die Fantasie in jedem Alter an, wenn auch tendenziell unterschiedlich.

Die grundlegenden Bausteine in den Arbeiten von Peter Kogler kommen immer wieder vor. Durch neue Kombinationen, stetige Weiterentwicklung der Installationen und in jeweils unterschiedlichen räumlichen Kontexten werden so Ausstellungen zu künstlerischen Laboratorien.

Bei dem Besuch der Büromaschinenmesse IFABO im Jahr 1984 entdeckte Peter Kogler zufällig einen der ersten Grafikcomputer, dessen Bedienschnittstelle keine Programmierkenntnisse erforderte. Kindheitserlebnisse wie der Mondlandung und die generell positive Einstellung der Gesellschaft der 70iger Jahre gegenüber Attributen wie Fortschritt und Technik führten dazu, dass die digitale Bildproduktion zum integralen Bestandteil seiner Arbeit wurde. Damit lotet er parallel die Entwicklungen der Ausgabetechnik der Computerindustrie aus.

Peter Kogler reflektiert mit uns über seine Inspirationsquellen, genauso wie den künstlerischen Kontext seiner Jugend in Innsbruck, in der sein Werdegang angelegt wurde.

Mit Sounds aus den Installationen in Wien und Brüssel von Franz Pomassl.

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A Palaver wiederholt die Sendung mit Gabu Heindl

Von Redakteur am 30. April 2016 | Kat: Allgemein

A Palaver hat über die Jahre hinweg ein reichhaltiges Archiv aufgebaut. Wenn wir ausnahmsweise keine neue Sendung am ersten Montag des Monats ausstrahlen, fällt es uns fast schwer eine Sendung zur Wiederholung auszusuchen.

Diesmal nicht – mit großer Freude bringen wie die Sendung mit der Architektin Gabu Heindl aus dem Jahr 2012 zu Gehör!
am Montag ab 13:00 auf Radio Orange – sonst wie gewohnt online.

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A Palaver 160 – Andreas Nierhaus / Wien Museum / Architektursammlung

Von Redakteur am 3. April 2016 | Kat: Allgemein

Montag 2016 04 04 13:00-14:00 – radio O94

Andreas Nierhaus / Wien Museum / Architektursammlung
_160__ 2016 04 04__ Andreas Nierhaus/ Architektur im Wien Museum (mp3|stream)

Das Wien Museum verfügt über eine bedeutende Architektursammlung. Wer das Ausstellungsprogramm verfolgt und architekturaffin ist, kann sich oft über interessante Sonderausstellungen freuen.

Dieser Schwerpunkt wurde durch den vorigen Direktor Wolfgang Kos durch die Einsetzung eines eigenen Kurators für Architektur bewußt gesetzt. Der Kurator ist der Kunsthistoriker Dr. Andreas Nierhaus. Durch Ihn bekamen wir die Chance das Prinzip des Sammelns im Museum zu beleuchten und die Architektursammlung in groben Zügen und im Wiener Kontext zu umreißen. Das Gespräch führt uns zur Problematik des Sammelns von digital produzierter und dargestellter Architektur und zu Strategien der Dokumentation von urbanen Wandlungen. Andreas Nierhaus bringt an Hand konkreter Beispiele einige unterschiedliche Ansätze der Architektur- und Stadtvermittlung in Ausstellungen.

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A Palaver 159 – Peter Fattinger +Design Build Studio

Von Redakteur am 6. März 2016 | Kat: Allgemein, apalaver Sendung

Peter Fattinger
_159__ 2016 03 07__ Peter Fattinger + Design Build Studio (mp3|stream)

Nach dem Ende seines Architekurstudiums an der TU Wien arbeitete Peter Fattinger im Atelier van Lieshout in Rotterdam. In diesem interdisziplinären Labor entstanden damals politische und oft provokante Arbeiten an der Schnittstelle von Design, Architektur, Kunst und Happening. Der Anfang der 2000er Jahre war durch die Regierungsbeteiligung der FPÖ in Österreich eine politisch bewegte Zeit und auch das van Atelier Lieshout bezog mit seinen Projekten dazu Stellung. In weiterer Folge wurde Joep van Lieshout Gastprofessor am Wohnbauinstitut der TU Wien und Peter Fattinger begleitete ihn als Assistent. Am Wohnbauinstitut entwickelte Peter Fattinger das Design-build Studio: Student_innen entwerfen gemeinsam reale Projekte und setzen diese dann selbst 1:1 um. Es entstanden eine Reihe von temporären urbanen Projekten wie das addon am Wallensteinplatz oder das mobile Stadtlabor in Wien. Auch mehrere permanente Projekte mit sozialer Ausrichtung im In- und Ausland konnten realisiert werden. Oft geht es darum Handlungsräume auf brach liegenden Flächen zu aktivieren und die Umgebung zu inspirieren.

Peter Fattinger betreibt gemeinsam mit Veronika Orso ein Architekturbüro, das thematisch an das Design-build Studio anknüpft und bei dem es Programm ist, dass die Architekten die Projekte selber entwickeln, entwerfen und und bauen.

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